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Räikkönen Schnellster am dritten Testtag

17. Mai 2007 - 18:51 Uhr

Kimi Räikkönen fuhr am dritten Testtag in Le Castellet auf einer veränderten Strecke Bestzeit vor Scott Speed und Heikki Kovalainen

Kimi Räikkönen
Kimi Räikkönen unterstrich die derzeitige Topform des Ferrari-Teams
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nach zwei sonnigen Tagen war heute in Le Castellet alles anders: Nicht nur, dass sich das Wetter zwar von einer trockenen - nur am Nachmittag nieselte es kurz -, aber nicht mehr von seiner allerschönsten Seite zeigte, wurde auch die Streckenversion von 2D-SC auf 1E-SC umgestellt - von einem Kurs, der eher Monaco ähnlich war, auf einen für Vorbereitungen auf den schnellen Kanada-Grand-Prix.

Bestzeit erzielte in 1:28.833 Minuten Kimi Räikkönen, der Felipe Massa am Steuer des Ferrari F2007 ablöste. Der Finne spulte lediglich 50 Runden ab und kam damit nicht einmal auf eine komplette Renndistanz, setzte sich aber dennoch mit 0,206 Sekunden Vorsprung an die Spitze des Klassements. Damit bestätigte sich nach zwei McLaren-Mercedes-Bestzeiten, dass Ferrari gerade auf schnellen Kursen weiter im Vorteil zu sein scheint.

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Speed starker Zweiter im STR2

Für eine Überraschung sorgte der Amerikaner Scott Speed auf Platz zwei. Der Toro-Rosso-Ferrari-Pilot absolvierte 94 Runden, arbeitete an der Zuverlässigkeit des Getriebes ohne Zugkraftunterbrechung und profitierte von einigen aerodynamischen Neuerungen aus der Feder von Red-Bull-Stardesigner Adrian Newey. Damit ließ er sogar Heikki Kovalainen (Renault/+ 0,237/89 Runden) knapp hinter sich.

Mitten im extrem umkämpften Verfolgerfeld, in dem heute sechs Fahrer innerhalb von gut drei Zehntelsekunden lagen, reihte sich Robert Kubica (4./BMW Sauber F1 Team) ein. Der Pole legte 83 Runden zurück und hatte am Ende des Tages 0,324 Sekunden Rückstand auf die Spitze. Wie alle anderen Rennställe auch fuhr das BMW Sauber F1 Team heute mit den härteren Bridgestone-Reifentypen für Montréal.

Fünfter wurde Mark Webber (+ 0,364), der damit den Aufwärtstrend mit seinem Red-Bull-Renault fortsetzen konnte. Das österreichisch-britische Team probierte auf der 5,216 Kilometer langen Strecke unter anderem eine wieder leicht modifizierte Aerodynamik aus, deren markantestes Merkmal sicherlich die neuen Seitenkästen mit einem zusätzlichen Luftleitblech im Honda-Stil ist. Insgesamt spulte der Australier 84 Runden ab.

Honda und Spyker mit zwei Fahrern

Mark Webber
Mark Webber kommt mit dem Red Bull Racer immer besser in Schuss
© xpb.cc

Toyota-Testfahrer Franck Montagny (6./+ 0,372/66 Runden), der mit einem Dreher für eine Unterbrechung sorgte, und Alexander Wurz (Williams-Toyota/+ 0,526/57 Runden) komplettierten das erwähnte Sechserpaket, hinter dem sich noch Pedro de la Rosa (McLaren-Mercedes/+ 0,695/95 Runden), Rubens Barrichello (+ 1,275/71 Runden) und Christian Klien (beide Honda/+ 1,402/25 Runden) in die Top 10 schoben. Die beiden Honda-Piloten mussten sich aufgrund der Testbestimmungen übrigens ein Chassis teilen.

Zum Einsatz kam heute nach längerer Formel-1-Pause auch wieder Markus Winkelhock. Vor seinem DTM-Einsatz für Audi am Wochenende in der Lausitz spulte er in Le Castellet noch 43 Runden im Spyker-Ferrari ab. Mit 3,923 Sekunden Rückstand auf Räikkönen und 0,511 auf seinen Teamkollegen Christijan Albers (12./16 Runden) belegte er den 13. und letzten Platz. Ebenfalls unterwegs war James Rossiter (11./Super-Aguri-Honda/+ 1,453/113 Runden).

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