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Räikkönen: "Die Saison ist noch lang"

23. Mai 2007 - 19:28 Uhr

Kimi Räikkönen macht sich keine Sorgen über seinen Rückstand in der Gesamtwertung - Schritt für Schritt kommt er besser mit dem Ferrari zurecht

Kimi Räikkönen
Kimi Räikkönen macht sich noch keine Sorgen um den Gesamtstand
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Auch in Monaco will Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen nicht verbergen, dass ihm sein F2007 noch nicht wie eine zweite Haut sitzt, doch für ihn ist es noch früh in der Saison, und so sieht er keinen Grund, sich angesichts seines Rückstands in der Gesamtwertung große Sorgen zu machen.

"Wir haben erst vier Rennen, das heißt, es ist noch ein langer Weg zu gehen", war in Monaco von ihm zu hören. "Und da die Rennen an der Spitze so eng sind, und die Punktabstände nicht so groß sind, hoffe ich, dass ich aufschließen werde."

Natürlich sei er unglücklich darüber, dass er in Spanien aufgeben musste, die Zuverlässigkeit seines Autos will er trotzdem nicht in Frage stellen: "Wir haben das Barcelona-Problem untersucht und haben es beseitigt. Ich erwarte nicht, dass es wieder passiert", kommentierte der Finne.

Schrittweise geht es voran

"Ich werde weiter kämpfen, dann sehen wir schon, was dabei herauskommt."
Kimi Räikkönen

Die Probleme bei den Testfahrten in Le Castellet seien darauf zurückzuführen, dass das Team aufgrund der Testbeschränkung sehr viele neue Dinge ausprobiert hätte: "Wir wussten schon in Australien, dass unser F2007 nicht bei 100 Prozent lag, von daher bin nicht allzu überrascht, dass wir ein paar Probleme hatten."

Richtig sei auch, dass er manchmal mit dem Auto nicht glücklich gewesen sei, "aber die Dinge gehen jetzt langsam in die richtige Richtung." Dabei spielten die Themen Reifen und vor allem das Setup die vorrangige Rolle, denn "manchmal, wenn wir beim Testen ein gutes Setup gefunden haben, war es einfach nicht das Gleiche, als wir ein paar Tage später zum Rennen kamen."

Monaco als Fingerzeig?

Kimi Räikkönen
Kimi Räikkönen fuhr in Monaco zweimal auf das Podium - 2005 gewann er
© xpb.cc

Zweimal scheiterte Räikkönen in den Jahren 2003 und 2005 schon knapp an der Fahrerweltmeisterschaft, und so hat er akzeptiert, dass "Pech ein Teil des Rennsports ist. Der Grand Prix von Spanien war nicht mein erster Ausfall, und es wird auch nicht mein letzter gewesen sein."

Trotzdem sei er nicht besorgt über das Thema Zuverlässigkeit, "ich werde weiter kämpfen, dann sehen wir schon, was dabei herauskommt." Monaco könnte einen Fingerzeig liefern, denn immer wenn er in Monte Carlo ein starkes Ergebnis (2003 und 2005) einfahren konnte, war er auch in den unmittelbaren Titelkampf verstrickt.

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