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Lom: "Monaco ist keine Motorenstrecke"
Der für Red Bull abgestellte Renault-Motoreningenieur Fabrice Lom erklärt im Interview die besonderen Anforderungen des Monaco-Grand-Prix
(Motorsport-Total.com) - Frage: "Fabrice, wie beurteilst du die erste Saisonphase aus Sicht von Red Bull Racing?"
Fabrice Lom: "Ich sehe die Partnerschaft zwischen Renault und Red Bull sehr optimistisch. Es war für das gesamte Team ein sehr arbeitsreicher Start in die Saison. Die Situation ist für alle Beteiligten neu, die Dinge müssen sich erst einspielen. Dies erforderte enormen Einsatz von den einzelnen Teammitgliedern. Aber der bisherige Saisonverlauf war positiv, die Ergebnisse ermutigend. Wir wissen, dass wir über ein viel versprechendes Gesamtpaket verfügen, es aber noch verschiedene Baustellen zu bearbeiten gilt. Aber wir machen kontinuierlich Fortschritte."
Frage: "Es laufen die Vorbereitungen auf den ungewöhnlichsten Grand Prix des Jahres: Monaco. Welche Anforderungen stellt dieses Rennen an den Motor?"
Lom: "Monaco gilt im Allgemeinen nicht als so genannte Motorenstrecke. Es ist aber dennoch unerlässlich, einige wesentliche Dinge zu beachten. Die zahlreichen Unebenheiten im Asphalt bergen das Risiko, dass der Motor überdrehen kann. Die Gangwechsel müssen daher zum jeweils richtigen Zeitpunkt erfolgen."
"In den vergangenen Jahren lautete die Zielsetzung, dass wir den Motor nicht mit zu hohen Drehzahlen überstrapazieren. Seit dieser Saison ist die Herausforderung eine etwas andere: Wir müssen darauf achten, dass das Triebwerk das Drehzahllimit von 19.000 Umdrehungen nicht überschreitet."
Frage: "Auch Red Bull Racing bereitete sich in der vergangenen Woche in Le Castellet auf den Monaco-Grand-Prix vor..."
Lom: "Ja, das stimmt. Das Hauptaugenmerk des Teams lag dabei auf dem Chassis. Auf Motorenseite konzentrierten wir uns auf das Verhalten des V8 mit extrem kurzen Getriebeabstufungen - vor allem im zweiten und dritten Gang - und mit der Kühlung, einem Faktor, den du im Fürstentum auf keinen Fall vernachlässigen darfst."









