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Lauda: "Schumacher ist eine Art Maskottchen"
Ex-Weltmeister Niki Lauda glaubt nicht, dass Michael Schumacher für Ferrari noch wichtig ist - Besuch in Barcelona in Wahrheit nur Show?
(Motorsport-Total.com) - Am kommenden Wochenende stattet Michael Schumacher der Formel 1 erstmals in diesem Jahr einen Besuch ab. Sein Arbeitgeber Ferrari stellt zu diesem Anlass ein neues Motorhome vor, das zum Bersten voll sein wird, wenn der siebenfache Weltmeister morgen Vormittag vor die versammelte Weltpresse tritt, um über sich selbst, aber nicht über das Team zu sprechen.
Auf dem Papier ist Schumacher allerdings als Superassistent von Teamchef Jean Todt und Berater von Ferrari in Barcelona. Eine ähnliche Funktion hatte seinerzeit auch Niki Lauda bei den Mannen aus Maranello inne - und eben der findet den Hype um Schumacher schwer übertrieben: "Natürlich wird er auch in den Kommandostand gehen - um sich das Rennen ganz anzusehen, aber das ganze Gerede mit einer Beratertätigkeit ist ein Quatsch", meinte der Österreicher zur 'Welt'.

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"Ich kenne die internen Absprachen nicht, aber meines Erachtens ist er einfach neugierig auf die Formel 1. Motorsport war und ist sein Leben, da will man doch wissen, was die Fahrer und Ingenieure machen, die für ihn noch nicht die Ex-Kollegen sind", gab Lauda weiter zu Protokoll. Aber: "Einen Direktorenposten wird er sich doch nicht antun. Der Mann ist erst sechs Monate zurückgetreten, er braucht Abstand."
Dass Schumacher jeden Test und jedes Rennen in Echtzeit von zu Hause aus verfolgen kann, um gegebenenfalls Input zu geben und Ferrari mit guten Tipps zur Seite stehen zu können, ist bekannt. Lauda hält dies aber "überhaupt nicht" für relevant: "Er ist zurzeit eine Art Maskottchen", sagte der Ferrari-Weltmeister von 1975 und 1977 über die Rolle des 38-Jährigen beim italienischen Traditionsrennstall.









