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Keine Aufregung bei Ferrari

24. Mai 2007 - 19:18 Uhr

Bei Ferrari wurde am Donnerstag konzentriert gearbeitet, allein die Konkurrenz gibt den "Roten" noch einige Rätsel auf

Kimi Räikkönen
Auch Kimi Räikkönen blickt optimistisch auf die kommenden Tage
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - In beiden Trainings tauchte kein Ferrari im neuen Metallick-Rot an der Spitze der Zeitenliste auf. Doch weder Felipe Massa noch Kimi Räikkönen waren sonderlich enttäuscht. Bei Ferrari lag der Fokus nicht darauf, möglichst schnell um den Kurs zu fahren. Diese Taktik wendete man schon am Freitag in Barcelona an. Mit den Vorbereitungen für die folgenden Tage war man sehr zufrieden.

"Ich habe nicht das ganze Potenzial des Autos ausgeschöpft", so Massa. "Zum Teil lag es daran, dass ich immer im Verkehr steckte, als ich in der zweiten Sitzung mit neuen Reifen unterwegs war. Leider kostet das auf dieser Strecke immer sehr viel Zeit. Bei den Longruns sieht die Sache schon besser aus, aber wir müssen noch an der Balance des Autos arbeiten, dazu zählt auch die Leistung auf der ersten Runde. Aber insgesamt bin ich zuversichtlich."

Auch Räikkönen zog ein positives Fazit. "Ich bin ganz zufrieden damit, wie es heute im Freien Training lief", erklärte er. "Wir haben schon am Morgen eine gute Balance gefunden und wir konnten unser Programm absolvieren. Aber es ist noch zu früh, um Rückschlüsse für das restliche Wochenende zu schließen. Wir wissen nicht, was unsere stärksten Gegner gemacht haben, zudem ändern sich die Streckenbedingungen von Donnerstag bis Samstag noch stark. Aber es war ein guter Start in das Wochenende."

Auch Ferraris Chefstratege Luca Baldisserri fiel es schwer, eine erste Kräfteverteilung zu bestimmen. "Es ist wie immer schwierig, aus dem Freien Training zu urteilen, denn es gibt bei den Programmen unserer Gegner zu viele unbekannte Faktoren", erklärte er. "Für uns können wir sagen, dass die alles geschafft haben, was wir für heute vorhatten. Wir wollten das beste Setup für das Rennen am Sonntag finden und beide Bridgestone-Reifen vergleichen. Von dem, was wir bisher gesehen haben, ist die Wahl weniger eindeutig als gewohnt. Wir denken, dass wir im Qualifying und im Rennen konkurrenzfähig sein werden."

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