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Kein vorzeitiges Formel-1-Debüt für Sebastian Vettel
Gerhard Berger hat Berichte entschieden zurückgewiesen, wonach man Scott Speed noch in dieser Saison gegen Sebastian Vettel austauschen möchte
(Motorsport-Total.com) - In dieser Woche hatte eine Fachzeitung berichtet, die Scuderia Toro Rosso werde ihren Fahrer Scott Speed wegen mangelhafter Leistungen noch in dieser Saison den Laufpass geben. Nach den aus PR-Sicht für den Amerikaner zum Pflichtprogramm gehörenden Rennen in Kanada und den USA wolle man demzufolge den von Red Bull und BMW geförderten Sebastian Vettel ab dem Rennen in Magny-Cours am 1. Juli fahren lassen.
Um den 19-jährigen Nachwuchspiloten gibt es hinter den Kulissen bereits ein Gerangel um eine mögliche Verpflichtung in der Zukunft: "Wir haben ihn für vier Jahre bei BMW geparkt", so Red Bull-Boss Dietrich Mateschitz. "Wir sagen, er ist unser Fahrer. BMW sagt, es sei ihr Fahrer. Es gibt Verträge, und wenn wir Leistung bringen, wird er im Jahr 2009 wieder bei uns sein."
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Eine Verpflichtung des Heppenheimers noch in dieser Saison ist jedoch ausgeschlossen. "Scott Speed zeigte in Barcelona beim letzten Rennen eine gute Leistung. Aber auch deshalb wird Vettel in dieser Saison definitiv nicht für uns fahren", wird Gerhard Berger, Anteilseigner der Scuderia Toro Rosso, von der 'Sport Bild' zitiert. In den Augen des Österreichers käme ein Einstieg im Moment "zu früh für ihn".
Nach Aussage des 47-Jährigen müsse Sebastian Vettel zunächst einmal in Nachwuchsserien zeigen, dass er das Zeug hat, in der "Königsklasse des Motorsports" an den Start zu gehen. So kritisiert der ehemalige Formel-1-Pilot, dass es Vettel nicht gelungen war, im vergangenen Jahr den Formel-3-Titel zu gewinnen, dies müsse ihm in der Renault World Series auf jeden Fall gelingen: "Er führt die Serie jetzt zwar an, aber war im ersten Lauf auch nicht Hundertprozent souverän."










