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Kann Williams den Anschluss zur Spitze halten?

09. Mai 2007 - 11:06 Uhr

Die Williams-Piloten Nico Rosberg und Alexander Wurz freuen sich auf den Grand Prix von Spanien - Aerodynamik wurde seit Bahrain verbessert

Nico Rosberg
Nico Rosberg möchte aus Barcelona den einen oder anderen Punkt mitnehmen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nach viel versprechenden Wintertests und zumindest vom Speed her phasenweise ermutigenden Überseerennen steht das im Vergleich zu den großen Herstellern unterfinanzierte Williams-Team nun vor der schwierigen Aufgabe, in der Europasaison den Anschluss zur Spitzengruppe nicht zu verlieren. Erste Bewährungsprobe: der Grand Prix von Spanien am kommenden Wochenende in Barcelona.

"Es ist gut, wieder in Europa zu sein, speziell in Barcelona", sagte Nico Rosberg. "Das ist eine tolle Rennstrecke, alleine schon wegen der Atmosphäre. Ich bin gespannt, wie das neue Streckenlayout funktionieren wird, denn darauf fahren wir ja zum ersten Mal einen Grand Prix. Ich hoffe auch, dass wir uns im Kampf im Mittelfeld gut behaupten können und dass wir wieder ein paar Punkte holen."

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Alexander Wurz äußerte sich ähnlich: "Barcelona wird für alle im Fahrerlager ein interessantes Rennen, denn dort wird sich zeigen, welches Team die effizientesten Aerodynamikupgrades entwickelt hat", so der Österreicher. "Ich habe in Barcelona schon oft getestet, aber es ist immer eine Herausforderung, das Setup am Wochenende hinzubekommen, speziell jetzt, mit der neuen Schikane. Das Qualifying wird aber wichtig, weil man kaum überholen kann."

Die neue Schikane sprach auch Sam Michael, Williams' Technischer Direktor, an: "Zwei Hochgeschwindigkeitskurven wurden zu einer Schikane umgebaut. Folglich geht die letzte Kurve nun voll, was das Überholen bei Start und Ziel vielleicht einfacher machen wird, aber die erste Kurve ist immer noch sehr schnell, weshalb ich mir nicht sicher bin, ob wir mehr Überholmanöver sehen werden."

"Wir haben im Winter in Barcelona viel getestet, aber die Bedingungen am Rennwochenende sind in Bezug auf Grip und Wind meistens ganz anders. Durch das Streckenlayout ist der Bremsenverschleiß recht gering. Die Boxenstrategie werden wir wahrscheinlich auf zwei Stopps ausrichten", erklärte der Australier. "Aerodynamisch und mechanisch haben wir ein Update für den FW29 dabei, von dem wir uns erhoffen, den Abstand zu den Spitzenteams verringern zu können."