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Honda auf der Suche nach Führungskräften

28. Mai 2007 - 09:54 Uhr

Um in der Formel 1 endlich den Durchbruch zu schaffen, möchte Honda das Formel-1-Team mit neuem Personal in Schlüsselpositionen verstärken

Nick Fry
Nick Fry sieht Bedarf, sein Team mit fähigen Technikern zu verstärken
© Honda

(Motorsport-Total.com) - Auch nach Saisonrennen Nummer fünf steht das Honda Racing F1 Team noch ohne einen WM-Punkt da. Die Konkurrenz ist den Japanern haushoch überlegen, derzeit liegt man in der WM-Wertung nur auf dem zehnten Rang - hinter der Scuderia Toro Rosso und Honda-Kunden-Team Super Aguri F1, also hinter zwei der drei kleinsten Teams der Formel 1. Lediglich Spyker kann man derzeit auf Distanz halten.

Es muss also etwas passieren, denn mit den Erfolgen früherer Zeiten haben die Auftritt der Japaner im Moment nichts gemein. Hinter den Kulissen wurde in den vergangenen Wochen fieberhaft an einem generalüberholten Paket gefeilt, das bereits beim Rennen in Monte Carlo sein Debüt feierte, einen Grand Prix früher als ursprünglich geplant.

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Damit fuhren Rubens Barrichello und Jenson Button auf die Plätze 10 und 11, verpassten also einen Rang in den Punkten. Wie gut das Aerodynamik-Paket wirklich ist, wird sich erst im Verlauf der kommenden Rennen zeigen, denn auf dem Stadtkurs von Monaco ist eine gute Aerodynamik zwar von Vorteil, aber nicht ausschlaggebend.

Mittelfristig gesehen müssen die Japaner noch mehr im Team verändern, weswegen sich Teamchef Nick Fry auf die Suche nach neuen Mitarbeitern gemacht hat, die leitende Positionen im Bereich der Technik besetzen sollen: "Wir brauchen keine große Anzahl zusätzlicher Leute", so der Brite gegenüber 'autosport.com'. "Aber auf bestimmten Gebieten sind wir nicht so stark, wie wir dies sein könnten, und wir arbeiten daran, uns hier zu verbessern."

Es sei "keine kurzfristige Aufgabe", das richtige Personal zu finden, weil kompetente Kandidaten über laufende Verträge verfügten: "Wir sprechen seit einiger Zeit mit ein paar Leuten und hoffentlich sind wir in der Lage, innerhalb der kommenden ein oder zwei Monate etwas zu sagen", so der 50-Jährige, der im gleichen Atemzug betont, dass die Bekanntgabe einer Verpflichtung nicht bedeutet, dass der neue Mitarbeiter sofort seine Arbeit im Team aufnehmen kann.

Fry gibt zu, dass man Mitarbeiter anderer Teams angegangen ist, ohne Namen zu nennen. Neben Ex-Red-Bull-Racing-Aerodynamiker Ben Agathangelou werden die Ferrari-Mitarbeiter John Iley und Nigel Stepney mit Honda in Verbindung gebracht. "Man sollte aber nicht glauben, dass wir Dutzende leitender Personen einstellen. Es geht um zwei, drei, vier oder fünf fähige Leute - irgendwo in dieser Region. Und darum bemühen wir uns im Moment."