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Gascoyne sieht 2007 keine großartige Verbesserung

18. Mai 2007 - 16:31 Uhr

Mike Gascyone glaubt nicht, dass mit der B-Version des Spyker-Ferraris ein großer Sprung nach vorne gelingt, Hoffnung auf 2008 und Glück in Monaco?

Mike Gascoyne
Mike Gascoyne arbeitet derzeit den Entwicklungsrückstand auf
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Spyker-Technikchef Mike Gascoyne hat sich damit abgefunden, dass sein Spyker-Team in dieser Saison die hinteren Plätze nicht aus eigener Kraft verlassen kann. Zu groß seien die Defizite, die durch den jahrelangen Geldmangel entstanden sind.

Frage: "Monaco ist bekannt als eines der am meisten unvorhersehbaren Rennen des Jahres. Ist dies die beste Gelegenheit dafür, dass das Team ein Resultat erreichen könnte?"
Mike Gascoyne: "Monaco ist in den ersten beiden Saisondritteln sicherlich unsere beste Chance ein gutes Ergebnis einzufahren. Die aerodynamische Effizienz spielt hier keine Schlüsselrolle, weil die Autos mit maximalem Abtrieb fahren. Daher glauben wir, dass wir hier - verglichen zu anderen Strecken - mehr konkurrenzfähig sind."

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"Zudem kommt in diesem Rennen das Safety-Car ins Spiel, es kann auch einmal regnen, und so weiter. Daher müssen wir das Beste herausholen. Ein Vorteil ist, dass unsere beiden Fahrer den Kurs gut kennen. Adrian ist hier bereits sehr gut unterwegs gewesen und auch Christijan hat hier eine gute Statistik."

Zuverlässigkeit ist das größte Plus

Adrian Sutil
Das größte Plus ist nach Mike Gascoyne die Zuverlässigkeit des Spykers
© xpb.cc

Frage: "Vier Rennen sind vorbei, beinahe 25 Prozent der Saison ist absolviert. Wo wurden seit dem Saisonstart die größten Fortschritte gemacht?
Gascoyne: "Ich denke, als Team beginnen wir nun auf einem Level zu arbeiten, mit dem man zufrieden sein kann. Das Auto ist grundsätzlich sehr zuverlässig und war es eigentlich von Anfang an, langsam ziehen wir in den Rennen die Vorteile daraus."

"Obwohl wir ein paar aerodynamische Updates am Auto haben, und wir damit besser unterwegs sind, als ohne, ist das Hauptaugenmerk in der Fabrik und im Windkanal, wo jeder richtig hart arbeitet. Leider werden wir die Ergebnisse erst später im Jahr sehen, und manche erst in der neuen Saison, aber das Team macht an allen Fronten Fortschritte."

Frage: "Hat die bisherige Saison die Erwartungen erfüllt?"
Gascoyne: "Wir stehen zwar ganz hinten, aber die Formel 1 ist noch wettbewerbsintensiver geworden als früher und viel mehr als in den vergangenen Jahren. Wir sind im Moment, wo wir sind, etwa 2,5 Sekunden zurück. Vor einigen Jahren wären wir damit nicht ganz hinten gestanden, wir wären vor einigen Teams gewesen, aber die Formel 1 ist nun mal sehr schwierig diese Saison und wir müssen uns einfach verbessern."

Kleine Entwicklungen in Monaco

"Wo wir im Moment stehen, ist ein Resultat mangelnder Investitonen zuvor."
Mike Gascoyne

Frage: "Gibt es für Monaco neue Entwicklungen?"
Gascoyne: "Es gibt keine größeren Updates, aber ein paar kleinere Aero-Teile, die wir an das Auto schrauben werden, und die dem Auto helfen sollen, die hohen Abtriebslevel zu erreichen, die man in Monaco braucht. Einige Teile sind speziell für Monaco, andere werden wir auch weiterhin als Teil unseres andauernden Entwicklungsprozesses am Auto haben."

Frage: "Wie lautet der Masterplan für die nächsten drei Rennen?"
Gascoyne: "Wir schieben das Testprogramm und die aerodynamischen Entwicklungen weiter nach vorn, und beschäftigen uns auch mit dem B-Auto. Dieses sollte wirklich ein Schritt nach vorne werden, aber wir werden nicht den Fehler machen und glauben, dass wir dadurch im Grid weit nach vorne kommen und auf einmal vorne mitfahren. Wir werden kontinuierlich weiterentwickeln und ich bin mir sicher, dass wir am Ende des Jahres in einer besseren Position dastehen, als im Moment."

Frage: "Das B-Auto ist nun für die Türkei geplant. Wie groß wird der Schritt nach vorne sein?"
Frage: "Es wird ein Schritt nach vorne sein, aber nicht ausreichend, um wirklich nach vorne zu kommen. Es ist eher ein Teil unserer aerodynamischen Entwicklung für 2008. Wir müssen da schon realistisch bleiben: Obwohl Spyker und ein neues Management an Bord sind - wo wir im Moment stehen, ist ein Resultat mangelnder Investitonen zuvor."

"Spyker richtet dies nun gerade, aber wir werden in den nächsten neun Monaten keine großartigen Verbesserungen sehen. In der Zwischenzeit müssen wir einen professionellen Job mit dem Paket, das wir haben machen, und uns auf das kommende Jahr konzentrieren."