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Gascoyne: "Der Saisonbeginn war schwierig"

04. Mai 2007 - 19:12 Uhr

Spyker-Cheftechniker Mike Gascoyne im Interview über das bevorstehende Rennen in Barcelona, von dem er sich eine Steigerung erhofft

Mike Gascoyne
Mike Gascoyne rechnet in Barcelona mit einem stärkeren Spyker-Auftritt
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Frage: "Mike, nach den drei Überseerennen sind wir wieder in Europa. Bedeutet der Spanien-Grand-Prix einen Neustart für das Team?"
Mike Gascoyne: "Der Saisonbeginn war schwierig für uns, weil wir im Winter nur wenig testen konnten. Dann waren wir auch bei den Tests in Malaysia und Bahrain nicht dabei. In Malaysia hatten wir Updates, die im Feld schwer zu evaluieren waren, also war klar, dass es schwierig werden würde. Barcelona sollte aber ein wesentlich klareres Bild davon abgeben, was wir zu leisten imstande sind."

Frage: "Weil ihr in Barcelona öfter getestet habt?"
Gascoyne: "Die Tests, die wir in Barcelona absolviert haben, werden sicher von Vorteil sein. Wir hatten dort einen Test, als die anderen Teams nach Bahrain gegangen sind, und diese Woche waren wir noch einmal drei Tage dort. Zwar konnten wir die Zeit wegen des Wetters nicht voll ausschöpfen, aber es waren dennoch gute Tage, an denen wir mit den neuen Teilen von Malaysia arbeiten konnten. Speziell am letzten Tag mit Christijan gelangen uns Fortschritte in Bezug auf das Setup, die sich in Form eines stärkeren Rennwochenendes auswirken sollten."

Frage: "Glaubst du, dass ihr in Sachen Tests jetzt auf dem gleichen Niveau seid wie die anderen Teams?"
Gascoyne: "Natürlich haben die anderen Teams mehr Kilometer, aber in Barcelona sollten wir auf Augenhöhe mit ihnen sein. Sicher haben wir nicht den gleichen Nachteil wie auf den letzten beiden Strecken, wo die anderen Teams getestet hatten, wir aber nicht. Die Fahrer kennen außerdem die Strecke, Adrian hat jetzt etwas mehr Erfahrung - und es ist ein Vorteil für ihn, endlich auf einer Strecke zu fahren, die ihm nicht mehr neu ist."

Frage: "Adrian und Christijan pushen einander hart. Das ist gut für das Team, nicht wahr?"
Gascoyne: "Es ist immer gut, zwei Fahrer zu haben, die sich gegenseitig antreiben, solange es in einem positiven Rahmen verläuft und sie sich nicht gegenseitig ins Auto fahren. Zwei Fahrer zu haben, die ähnlich schnell sind, kann für das Team nur gut sein."

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