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Fry "hasst es", gegen Super Aguri zu verlieren

20. Mai 2007 - 11:21 Uhr

Nick Fry freut sich, dass das Honda-Kundenteam Super Aguri in diesem Jahr so konkurrenzfähig ist, aber eigentlich sollte das Werksteam deutlich schneller sein

Aguri Suzuki mit Nick Fry
Aguri Suzuki mit Nick Fry: Aus Partnern sind Gegner auf der Strecke geworden
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Als Honda zustimmte, dem Super Aguri F1 Team für diese Saison das letztjährige RA106-Chassis zur Verfügung zu stellen, da dachte wohl niemand im Management der Japaner, dass der kleine Rennstall mit dem großen Werksteam mithalten kann. Doch nach dem WM-Lauf in Barcelona liegt das Team von Ex-Formel-1-Pilot Aguri Suzuki um einen Zähler vor Honda.

Auf dem Papier dürfte das eigentlich gar nicht sein, denn Honda hat nicht nur mehr finanzielle, personelle und technische Ressourcen, sondern auch das modernere Chassis und mit Jenson Button und Rubens Barrichello wohl auch die besseren Fahrer. Die Reifen und die Motoren sind identisch.

"Ich bin froh für sie, schließlich sind wir alle Teil der Honda-Familie", so Honda-Teamchef Nick Fry gegenüber der 'Formule 1 RaceReport'.

Der 50-Jährige freut sich vor allem mit Anthony Davidson und Takuma Sato, die auch bei Honda unter Vertrag standen: "Es ist wunderbar, sie gut abschneiden zu sehen."

Dass das Kundenteam dem Werksteam um die Nase fährt, findet Fry "absolut nicht nett": "Ich hasse das. Aber ich gratuliere ihnen zu ihren Leistungen, sie sind verdammt gut."

Der Brite rechnet nicht damit, dass sich das Team am Ende der Saison auch noch auf dem achten WM-Rang befinden wird: "Die Entwicklung schreitet in der Formel 1 schnell voran und sie haben nicht das Geld, um kontinuierlich weiterzuentwickeln. Es wird ihnen schwer fallen, dieses Niveau zu halten."

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