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Erfreulicher Auftakt für Renault

11. Mai 2007 - 17:06 Uhr

Giancarlo Fisichella und Heikki Kovalainen waren am Freitag schnell, doch der Optimismus bei Renault hält sich in überschaubaren Grenzen

Heikki Kovalainen
Trotz eines Drehers wird Heikki Kovalainen auch weiterhin attackieren
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Die Plätze zwei und drei für Giancarlo Fisichella und Heikki Kovalainen im 2. Freien Training sollten nicht darüber hinwegtäuschen, dass Renault auch in Spanien nicht an der Spitze wird mitmischen können. Beide Fahrer erzielten ihre Bestzeiten mit jeweils neuen Reifen und wenig Benzin. Dennoch verlief der Freitag für das Weltmeisterteam fast nach Wunsch.

"Für uns war es ein normaler Tag", so Fisichella. "Wir hatten einen umfangreichen Plan und konnten alles ohne Probleme absolvieren. Durch einige Änderungen am Auto konnten wir auch das Setup verbessern, aber das Handling ist noch immer etwas unbeständig. Aber damit rechnen wir momentan ja. Ich habe das Gefühl, dass wir etwas näher an der Spitze sind, auch wenn wir von den Zeiten jetzt nicht auf einmal Zweiter sind. Es war nur der Freitag, wir müssen noch abwarten. Der Kampf im Mittelfeld ist sehr eng, wir müssen uns anstrengen, um eine gute Startposition zu erobern."

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Auch Kovalainen sprach von einem "positiven Start" in Spanien. "Wir spulten unser Programm ab, alles lief gut und wir haben die Balance etwas verbessert", so der Finne. "Für morgen haben wir daher einen guten Ausgangspunkt. Gegen Ende hatte ich heute einen Dreher, aber das war nichts Ernstes. Ich wollte eine gute Zeit fahren, kam hinter einem Red Bull etwas neben die Linie und habe die Kontrolle verloren. Aber so fahre ich nun einmal, ich attackiere immer, und das werde ich auch morgen mache. Unser Ziel ist, in die Top 10 zu kommen, aber das wird schwer."

"Auch wenn wir hier in der Vorwoche getestet haben, so war die Streckentemperatur heute 20°C wärmer und es soll auch am Wochenende so bleiben", so Chefingenieur Pat Symonds. "Barcelona ist bekannt dafür, dass kleine Änderungen an der Temperatur eine große Auswirkung auf das Auto haben können. 20°C Unterschied bedeuteten, dass wir heute ein anderes Setup fahren mussten, damit absolvierten wir einen völlig normalen Freitag. Unsere Schlussrunden fuhren wir natürlich mit wenig Benzin, das war Teil unser technischen Tests. Unsere Positionen sind daher nicht aussagekräftig. Unsere Pace auf den Longruns wiederum zeigt, dass sich gegenüber Bahrain nur wenig verändert haben dürfte."

"Von der Motorenseite aus war es ein normaler und problemfreier Tag", so Motoreneinsatzchef Denis Chevrier. "Beide Autos fuhren fast 300 Kilometer und wir konzentrierten uns darauf, die Motoren den höheren Temperaturen anzupassen. Ein Blick auf die Ergebnisse zeigt, dass zwischen Rang drei und 15 weniger als eine Sekunde liegt. Bei so einem Wettbewerb zählt jede Hundertstelsekunde. Unser Finetuning ist daher immens wichtig. Wir haben eine gute Arbeitsbasis gefunden."