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Coulthard fährt am letzten Testtag Wochenbestzeit

03. Mai 2007 - 17:44 Uhr

David Coulthard fuhr zum Abschluss in Barcelona überraschend Bestzeit - Defekte bei Ferrari und McLaren-Mercedes - Regen am Nachmittag

David Coulthard
David Coulthard fuhr mit wenig Benzin die schnellste Zeit der ganzen Woche
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nach drei Ferrari-Bestzeiten en suite setzte es am vierten und letzten Testtag dieser Woche in Barcelona eine Überraschung: Nicht einer der Topfahrer, sondern David Coulthard (59 Runden) mit seinem Red-Bull-Renault sicherte sich den ersten Platz - und das mit einer Bestzeit von 1:21.066 Minuten, also schneller als jeder andere Pilot bisher in dieser Woche.

Der Schotte erreichte diese Marke kurz vor Mittag auf trockener Fahrbahn im Rahmen einer Qualifyingsimulation. Doch selbst wenn er tatsächlich einen fast leeren Tank gehabt haben sollte, deutet die Steigerung darauf hin, dass Red Bull Racing mit dem RB3 messbare Fortschritte gemacht hat, was sich im hart umkämpften Mittelfeld durchaus mit einigen Positionsgewinnen beim Grand Prix von Spanien am 13. Mai bemerkbar machen könnte.

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Kurz nach Coulthards schnellster Runde setzte Regen ein, wodurch das Klassement für den Rest des Tages quasi eingefroren war. Außerdem packten die Teams um eine Stunde früher als geplant, also schon um 17:00 Uhr, ihre Sachen zusammen. Ernsthafte Zwischenfälle gab es auf nasser Strecke aber keine, sieht man einmal von einem Dreher von Giancarlo Fisichella (4./Renault/+ 0,810/63 Runden) ab, der damit eine von insgesamt drei roten Flaggen verursachte.

Felipe Massa
Felipe Massa blieb heute Morgen mit einem technischen Defekt stehen
© xpb.cc

Die anderen beiden Unterbrechungen des Tages kamen durch technische Defekte bei Ferrari beziehungsweise McLaren-Mercedes zustande: Felipe Massa (3./+ 0,417/38 Runden) blieb gleich nach Beginn der Session mit einem Hydraulikproblem stehen und musste per LKW zurück an die Box gebracht werden, während Lokalmatador Pedro de la Rosa (2./+ 0,201/58 Runden) mit einer kaputten Software kurz vor Mittag ausrollte.

Auf den Positionen fünf und sechs landeten Robert Kubica (BMW Sauber F1 Team/+ 1,032/55 Runden) und Ralf Schumacher (Toyota/+ 1,293/49 Runden). Für den Hingucker des Tages sorgte aber Christian Klien, der am Honda RA107 einen neuartigen Frontflügel testete, der optisch sehr stark an Elefantenohren erinnert. Allerdings wird es wohl bei diesem einen Test bleiben, denn die Zahlen sprechen gegen den "Dumbo-Wing": 1,741 Sekunden Rückstand, siebenter und letzter Platz nach 80 Runden.

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