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Button kritisiert falsche Reifenstrategie

30. Mai 2007 - 14:33 Uhr

Das Honda-Team griff in Monaco bei der Strategie ordentlich daneben, worüber Jenson Button naturgemäß nicht allzu erfreut war

Jenson Button
Bei Honda läuft momentan gar nichts - auch nicht die Boxenstrategie...
© Honda

(Motorsport-Total.com) - Über die Honda-Strategie in Monaco konnte man nur den Kopf schütteln: Rubens Barrichello und Jenson Button wurden in der 37. beziehungsweise 41. Runde an die Box geholt - also zu Halbzeit des Rennens, was eigentlich auf einen Stopp hindeutete. Allerdings bekamen beide Fahrer noch einmal weiche Reifen, womit sie gezwungen waren, noch einmal reinzukommen, weil ja neuerdings beide Gummimischungen, also auch die superweichen, verwendet werden müssen.

Ausschlaggebend für die merkwürdige Entscheidung von Teamchef Nick Fry und Co. waren Daten aus dem Vorjahr und vom Donnerstag, nach denen der Verschleiß in Monaco so hoch eingestuft wurde, dass man den superweichen Pneus keinen Einstoppstint zutraute. Also fuhr Barrichello von der 37. bis zur 60. Runde, ehe er im dritten Stint 18 Runden lang die weichsten Reifen drauf hatte, und Button kam im 61. Umlauf noch einmal herein.

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"Wir stellten Simulationen an und hätten nie gedacht, dass wir einen Stopp machen könnten, denn im Vorjahr hatten wir mit viel Benzin massive Schwierigkeiten. Außerdem war der Verschleiß des Optionsreifens am Donnerstag im Training enorm hoch", so Button. Im Rennen sei der Verschleiß dann aber "nichts" gewesen: "Bei Williams hat man gesehen, dass ein Stopp schneller war, denn Wurz kam vom elften Startplatz und landete deutlich vor Rosberg, der im Qualifying Fünfter war."

Noch mehr als der Strategiefehler bedauert Button aber, dass solche Missgeschicke momentan so drastisch bestraft werden und er dann gleich leer ausgeht: "Unser Problem ist, dass wir gleich ganz im Arsch sind, wenn wir einen kleinen Fehler machen, weil wir einfach nicht schnell genug sind. Wenn du ein schnelles Auto hast, kannst du Fehler machen, die dann nicht einmal auffallen, aber uns kostet jeder Fehler ein Resultat", erklärte er.

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