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BMW Sauber F1 Team: Nicht ganz das Optimum erreicht

27. Mai 2007 - 17:24 Uhr

Das BMW Sauber F1 Team brachte zwar erneut beide Autos in die Punkte, den vierten Platz musste man aber dieses Mal Renault überlassen

Robert Kubica
Robert Kubica hatte im Rennen im Stallduell die Nase vorn
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - In einem spannenden Großen Preis von Monaco brachte das BMW Sauber F1 Team erneut beide Autos in die Punkteränge. Im fünften WM-Lauf der Saison holte die Mannschaft zum fünften Mal Zähler und festigte damit ihren dritten Rang in der Teamwertung. Robert Kubica belegte im Fürstentum Platz fünf, Nick Heidfeld wurde Sechster.

"Ich denke, unsere Ein-Stopp-Strategie war für den diesjährigen Grand Prix von Monaco nicht die richtige", so Kubica. "Wir hatten mit Safety-Car-Phasen gerechnet, die aber nicht eingetreten sind. Rückblickend hätten wir besser abschneiden können, aber ich bin froh, wieder WM-Punkte geholt zu haben."

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"Nach dem Start hatte ich kurzzeitig Schwierigkeiten mit den Bremsen und musste pumpen, das hat mich natürlich verunsichert. Danach bin ich im Verkehr steckengeblieben, und am Ende gab es ein Problem mit einem Sensor, weshalb ich eine Weile ohne Traktionskontrolle unterwegs war."

"Aufgrund meiner Ein-Stopp-Strategie war es für mich zunächst das Wichtigste, beim Start Mark Webber zu überholen", berichtet Heidfeld. "Das hat geklappt, und an Nico Rosberg kam ich auch vorbei. Nico und ich haben uns in der ersten Kurve berührt, aber mein Auto war zum Glück nicht weiter beschädigt."

"Im ersten Stint hatte ich anfangs ein paar Probleme mit den weichen Reifen, aber später wurden sie immer besser und besser. In meinem zweiten Stint habe ich einige Sekunden verloren, als ich die McLaren vorbeilassen musste. So konnte sich Robert nach seinem Boxenstopp vor mich setzen. Aber insgesamt bin ich recht zufrieden mit dem Ergebnis."

"McLaren-Mercedes hat in einem eindrucksvollen Paarlauf die Plätze eins und zwei belegt - unseren Glückwunsch dazu", so BMW Motorsport Direktor Mario Theissen. "Monaco war erneut ein aufregendes Rennen, auch wenn es kaum Überholmanöver gab."

"Entscheidend war diesmal die unterschiedliche Strategie mit einem oder zwei Stopps. Die einen hatten über weite Strecken freie Fahrt, die anderen blieben im Verkehr stecken und verloren Zeit. Für uns war es erfreulich, dass wir erneut beide Autos zuverlässig ins Ziel gebracht und sieben wertvolle Punkte gesammelt haben."

"Sieben WM-Punkte nach einem für uns spannenden Rennen - damit können wir zufrieden sein", meinte Willy Rampf, Technischer Direktor des Teams. "Nicks Auto war recht schwer betankt. Zu Beginn verlor er mit der weicheren der beiden Reifenmischungen zu viel Zeit. Erst als sich die Reifen erholt hatten, konnte er die Rundenzeiten fahren, die wir uns ausgerechnet hatten."

"Robert war mit noch mehr Benzin an Bord gestartet. Er steckte während der Hälfte des Rennens im Verkehr fest und konnte das Potenzial des Autos nicht zeigen. Als er freie Bahn hatte, wurden seine Zeiten sofort deutlich besser."

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