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Alle Teams von neuen Unterbodentests betroffen

03. Mai 2007 - 12:26 Uhr

Für Barcelona wurden verschärfte Belastungstests des Unterbodens eingeführt, von denen voraussichtlich alle Teams betroffen sein werden

Kimi Räikkönen
Vom neuen Unterbodentest der FIA ist diesmal nicht nur Ferrari betroffen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Bereits während der Überseerennen wurden von der FIA neue Belastungstests des Unterbodens eingeführt, nachdem der Verdacht aufgekommen war, Ferrari könnte sich mit einer flexiblen Bodenplatte einen unerlaubten aerodynamischen Vorteil verschaffen. Nun wird von der FIA eine zweite Stufe der Belastungstests gezündet.

Dem vorangegangen war, dass die erste Verschärfung der Unterbodentests nur zur Folge hatte, dass die Teams ihre Federn verstärkten. Diese Federn sorgen nämlich dafür, dass die bisherige Testbelastung von 500 Newton bestanden werden konnte, doch sobald im Praxisbetrieb auf der Rennstrecke noch stärkere Kräfte zu wirken begannen, war der Vorteil durch die Flexibilität wieder vorhanden. Daher wurde der Testwert nun auf 2000 Newton erhöht.

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Davon betroffen ist aber nicht nur Ferrari, sondern praktisch das gesamte Feld: "Alle müssen ihren Unterboden verstärken", erklärte beispielsweise Honda-Chefingenieur Jackie Eeckelaert gegenüber 'autosport.com'. "Das bedeutet, dass mehr Gewicht da ist, aber zumindest ganz tief am Auto, also ist es nicht so schlimm. Die neuen Tests funktionieren mit hoher Belastung, also muss jeder seinen Unterboden irgendwie verändern. Und ja, auch wir sind betroffen."

Doch im Gegensatz zur Änderung vor dem Grand Prix von Malaysia, als nur manche Teams - allen voran Ferrari - die Flexibilität des Unterbodens einschränken mussten, sind diesmal praktisch vom gesamten Feld Modifikationen erforderlich. Dadurch ist auch kaum eine Verschiebung des Kräfteverhältnisses zu erwarten, denn: "Es ist nicht so wie in Malaysia, als einige betroffen waren und andere nicht. Es wird sich kaum etwas verschieben", erklärte Williams-Technikchef Sam Michael.

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