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Adrian Sutil und der Nationen-Mix

17. Mai 2007 - 13:23 Uhr

Laut Pass ist Formel-1-Pilot Adrian Sutil ein Deutscher, aber der Spyker-Pilot hat die Gene vieler Nationen in sich stecken

Adrian Sutil
In Adrian Sutil fließt das Blut mehrerer Nationalitäten
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Für Adrian Sutil war der Große Preis von Spanien fast so etwas wie ein Heimrennen. Zwar ist der Spyker-Pilot in Deutschland geboren. Seine Mutter ist auch Deutsche, aber sein Vater Jorge stammt ursprünglich aus Uruguay. Für den 24-Jährigen ist das ein Glücksfall, ist er dadurch doch zweisprachig aufgewachsen und kann so auch Spanisch sprechen.

Sutil ist aber nicht der erste Fahrer mit Wurzeln aus dem südamerikanischen Land in der Formel 1. Der letzte Auftritt eines Rennfahrers aus Uruguay in der Formel 1 datiert jedoch auf das Jahr 1959 zurück (Astrúbal Bayardo beim Großen Preis von Frankreich). In den 50er-Jahren waren immerhin drei weitere Landsleute am Start, 1955 und 1956 startete mit Alberto Uria beim Großen Preis von Argentinien sogar ein Team aus Uruguay.

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"Ich bekomme schon viele E-Mails aus Uruguay", berichtet Sutil auf der Internetseite des Teams stolz. "Sie sind sehr, sehr glücklich und sie unterstützen mich wirklich. Ich denke, dass wir dieses Jahr ein paar Fans von dort an ein paar der Rennstrecken sehen werden. Es gab ein großes Interesse der Medien und der Presse."

"Ich habe dort immer noch Familie", so der Formel-1-Pilot weiter. "Ich war dort nur ein Mal, als ich 12 Jahre oder so alt war. Ich kann mich aus diesem Grund nicht mehr allzu gut daran erinnern. Aber ich möchte nach dem Brasilien-Grand-Prix im Oktober eine Woche dort hingehen, einfach, um meine Familie zu sehen."

Wenn man mit Sutil Spanisch spricht, dann fühlt er sich durchaus wohl: "Meine Eltern trennten sich, als ich 13 Jahre alt war, und von da an lebte ich bei meinem Vater. Und er sprach immer Spanisch mit mir, und er tut das immer noch, selbst wenn ich ihm auf Deutsch antworte. Meine Kindheit fand also eher im latein-amerikanischen Stil statt."

In Sutils Genen steckt aber noch viel mehr internationales Erbgut: "Adrians Großvater war Brasilianer und seine Großmutter kam aus Argentinien", erklärt Vater Sutil. "Sein Ur-Großvater war Italiener und seine Ur-Großmutter kam aus Bruges in Belgien. Wir sind aus diesem Grund eine internationale Familie. Wir sprechen Deutsch, Spanisch, Italienisch... Das ist eine gute Kombination."

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