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Zeigt Heidfelds Kritik endlich Wirkung?
Nach Nick Heidfelds Kritik in Malaysia denkt das BMW Sauber F1 Team darüber nach, die umstrittene Einsatzregelung für Freitage zu ändern
(Motorsport-Total.com/sid) - Nach der harschen Kritik von Topfahrer Nick Heidfeld an seiner Zuschauerrolle beim ersten Freitagstraining in Malaysia will das BMW Sauber F1 Team die umstrittene Fahrerregelung überdenken. Der hochtalentierte Testpilot Sebastian Vettel war beim WM-Lauf in Kuala Lumpur für Heidfeld zum Einsatz gekommen, vor dem ersten Rennen in Australien hatte Vettel den zweiten Stammfahrer Robert Kubica ersetzt.
"Beim nächsten Rennen in Bahrain werden beide Stammfahrer am Freitag fahren, weil Sebastian in der Renault-World-Series fährt", sagte BMW Motorsport Direktor Mario Theissen dem 'sid'. Nach dem Rennen am 15. April im Wüstenstaat soll noch mal über das Thema diskutiert werden. Theissen: "Wir werden nach den Überseerennen Bilanz ziehen, ob diese Regel möglicherweise der Performance unserer Stammfahrer schadet."

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Heidfeld hatte sich in Malaysia über Probleme mit der Balance beschwert. Trotzdem fuhr er als bester Deutscher zum zweiten Mal auf Platz vier. "Ich war schon von Anfang an alles andere begeistert von der Idee, am Freitag zu wechseln. Das hilft uns meiner Meinung nach überhaupt nicht. Aber wenn der Chef entscheidet, kann ich da nichts machen", sagte "Quick Nick". Eine Strafe für seine Beschwerde gegen das Team muss der Mönchengladbacher nicht fürchten. Theissen meinte, dass es Heidfelds gutes Recht sei, Kritik zu üben.
Der Motorsportdirektor wollte mit dem Einsatz des 19-jährigen Vettel am Freitag den Konkurrenzkampf unter seinen Fahrern fördern. Theissen will erst am Jahresende aus den vier Kandidaten Heidfeld, Kubica, Vettel und Testfahrer Timo Glock seine zwei Stammfahrer für 2008 benennen. Vettel: "Ich will natürlich so schnell wie möglich ein Stammcockpit."










