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Whitmarsh: Alonso wird wegen Hamilton nicht nervös
Bei McLaren-Mercedes sollen beide Piloten gleichberechtigt um den WM-Titel fahren, aber auch ohne eine Sonderbehandlung sei Alonso nicht nervös
(Motorsport-Total.com) - Was muss Fernando Alonso dieser Tage durch den Kopf gehen? Er als zweimaliger Formel-1-Weltmeister lag schon beim Saisonauftakt in Melbourne lange Zeit hinter seinem Teamkollegen und in Bahrain musste er sich sogar im Qualifying und das ganze Rennen über hinter Lewis Hamilton anstellen - hinter einem Formel-1-Neuling.
Der Spanier ist nach eigener Aussage nicht berunruhigt, gibt aber zu, überrascht zu sein, mit welch guten Vorstellungen der 22-Jährige in seine erste Formel-1-Saison gestartet ist. Auch McLaren-Mercedes-Geschäftsführer Martin Whitmarsh - der Hamilton nun als einen Titelkandidaten ansieht - glaubt nicht, dass sich der amtierende Champion durch seinen neuen Teamkollegen aus dem Konzept bringen lassen wird.

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Von Theorien, wonach Alonso angesichts der Erfolge und der Aufmerksamkeit der Medien, die Hamilton derzeit genießt, psychologisch ins Hintertreffen geraten könnte, hält der Brite nichts. Zumal Fernando Alonso am vergangenen Wochenende sowohl in der Qualifikation als auch im Rennen mit seinem Auto nicht zufrieden war und somit nicht seine 100-prozentige Leistung zeigen konnte.
"Sie beide wollen den anderen schlagen, und solange dies in einer konstruktiven Manier erfolgt - was bisher der Fall war - ist dies positiv", wird Whitmarsh von 'autosport.com' zitiert. "Wenn ein Rennfahrer seinen Teamkollegen nicht schlagen möchte, dann stimmt etwas nicht." Fernando Alonso habe das Zeug dazu, sich wieder aufzurappeln und besitze das notwendige Selbstvertrauen.
Nach Aussage von Teamchef Ron Dennis macht man zwischen den beiden Piloten - die nun beide 22 WM-Punkte auf dem Konto haben - keinen Unterschied, auch wenn der eine ein zweimaliger Formel-1-Weltmeister ist und eine Millionen-Gage verdient, und der andere Fahrer ein Rookie ist und für ein ordentliches "Taschengeld" an den Start geht.
"Wir schulden beiden Fahrern eine gleiche Behandlung", stellt der Brite klar, dass sowohl ein amtierender Weltmeister als auch ein Formel-1-Neuling die volle Unterstützung eines Teams verdient. "Schwierig wäre es nur dann, wenn sie damit beginnen, sich gegenseitig in das Auto zu fahren. Aber das entspricht nicht ihrem Charakter."









