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Trulli beklagt sich über starke Schwankungen

10. April 2007 - 11:59 Uhr

Toyota war in den ersten beiden Rennen schneller als erwartet, die extremen Schwankungen sind Jarno Trulli aber noch ein Dorn im Auge

Jarno Trulli
Jarno Trulli glaubt, dass auch Toyota vor allem mit den Reifen zu kämpfen hat
© Toyota

(Motorsport-Total.com) - Nach den katastrophalen Wintertests war nicht damit zu rechnen, dass es Toyota bei den ersten beiden Saisonrennen in die Punkte schaffen würde, doch auch wenn die Grands Prix von Australien und Malaysia als positiv verbucht werden konnten, ist das Jahr 2007 aus Sicht der Japaner noch lange nicht gerettet.

Im Gegenteil: Die bisherigen beiden Strecken waren Toyota-Terrain, doch am kommenden Wochenende in Bahrain sieht dies ganz anders aus, denn in der Sakhir-Wüste lief es für Ralf Schumacher und Jarno Trulli 2006 so schlecht wie nirgendwo sonst. Auch der Wintertest auf dem Bahrain International Circuit ging kräftig in die Hose - und zwar nicht nur vom Speed, sondern auch von der Zuverlässigkeit her.

"Wir haben oft gute und schlechte Rennen", erklärte Trulli gegenüber 'autosport.com'. "Das ist typisch für dieses Team, denn unser Auto ist sehr sensibel, was unterschiedliche Bedingungen und Strecken angeht. Melbourne und Malaysia waren okay, da läuft es immer gut für uns. Bahrain ist da anders. 2006 waren wir sehr schlecht. Das ist schwer zu erklären. Seit wir auf Bridgestone gewechselt haben, haben wir Performance verloren."

Trulli betonte, das Grundproblem sei im Bereich der Aerodynamik zu suchen, doch diese sei erst nicht mehr gut genug, seit der Reifenwechsel im Vorjahr das technische Toyota-Konzept total durcheinander gebracht hat. Ähnliche Schwierigkeiten hat ja auch Renault, die zu Michelin-Zeiten so weit gingen, die Interaktion zwischen Reifen und Chassis sogar im Windkanal zu testen - beim heutigen Monopol natürlich eine überflüssige Übung.

"Wir müssen die Aerodynamik verbessern", forderte Trulli in Malaysia. "Es passiert langsam - ich wünschte, es würde schneller gehen. Es dauert aber nun mal seine Zeit, die Teile zu untersuchen, entwickeln und designen. Für Barcelona erwarten wir ein großes Aeroupdate. Ich hoffe, dass wir uns dann steigern können. Natürlich werden wir mit den Verbesserungen keine Rennen gewinnen, denn dafür ist unser Rückstand zu groß."

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