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Stuck: "Ein Wahnsinn!"
Hans-Joacham Stuck analysiert die Leistungen von Ferrari, Felipe Massa, Fernando Alonso, Nick Heidfeld und Formel-1-Neuling Lewis Hamilton
(Motorsport-Total.com) - Die ersten drei Rennen der Formel-1-Saison 2007 sind gelaufen, nun reist der Formel-1-Tross zurück nach Europa, quasi in die "alte Heimat".
Das neue Jahr hat einige Verschiebungen in der Formel 1 mit sich gebracht, Weltmeister Renault ist weit zurückgefallen, McLaren-Mercedes ist auf dem Vormarsch und "Ferrari ist als Team noch nicht gefestigt genug, wenn es mal nicht so läuft", so Ex-Formel-1-Pilot Hans-Joachim Stuck gegenüber der 'Sport Bild'. "Die Erfahrung eines Ross Brawn fehlt ihnen noch."
"Beeindruckt" ist der Deutsche von Felipe Massa, der sich in Bahrain den Sieg sichern konnte, "obwohl ihm die Schlinge schon um den Hals lag. Nach seinen eher missglückten beiden Auftaktrennen musste er Räikkönen schlagen, damit Ferrari nicht schon in diesem frühen Stadium der Saison seine Karten auf das finnische Renn-Tier setzt."
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Begeistert ist der 56-Jährige aber auch von anderen Fahrern, darunter Fernando Alonso, der ihn "ein wenig" an den großen Ayrton Senna erinnere, da er einen "unglaublichen Speed" habe, dabei aber kaum Fehler mache.
"Weltklasse" seien auch die Vorstellungen von Nick Heidfeld, der für ihn "der Mann der Saison" ist: "Mir tut das richtig gut, denn ich habe immer an die außerordentlichen Fähigkeiten von Nick geglaubt. Jetzt, wo er mit dem BMW ein Auto hat, das annähernd von seiner Leistungsfähigkeit an Ferrari und McLaren-Mercedes dran ist, beweist er das eindrucksvoll. Nick ist auf Augenhöhe mit Alonso, Räikkönen, Massa und Hamilton - absolut."
Eine "große Zukunft" prophezeit der ehemalige Formel-1-Pilot Nico Rosberg: "Er ist immerhin erst 21 und damit noch ein Jahr jünger als Lewis Hamilton. Er fährt schnell, er fährt konstant, er fährt fehlerlos." Der Deutsche sei für die Top-Teams definitiv interessant.
Hamilton ist in Stucks Augen "ein Phänomen". Vor allem die Tatsache, wie nervenstark er sei, und wie wenig Fehler er damit mache, hat "Strietzel" beeindruckt: "Als wäre das schon in seinem dritten Formel-1-Rennen die selbstverständlichste Sache der Welt. Ein Wahnsinn!"










