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Spyker legt Protest gegen Toro Rosso ein
In Malaysia hat Spyker nun in Form eines Protests erstmals offiziell Maßnahmen gegen das angebliche Kundenauto von Toro Rosso unternommen
(Motorsport-Total.com) - Dem verbalen Säbelrasseln, das nach dem langen Winter schon niemand mehr hören konnte, folgen nun endlich auch Taten: Spyker hat nach der Technischen Abnahme der Autos in Malaysia innerhalb der dafür vorgesehenen Zweistundenfrist bei der Rennleitung offiziell Protest eingelegt - und zwar gegen das Kundenautos von Toro Rosso.
Bereits in Australien hatte sich Teamchef Colin Kolles in gleicher Angelegenheit an Charlie Whiting von der FIA gewandt, damals allerdings eben nicht innerhalb der vorgeschriebenen Frist, weshalb der Protest abgewiesen wurde. Außerdem wurde beim Saisonauftakt nur der Wagen von Super Aguri beanstandet. Dass nun der nächste Protestversuch folgte, ist jedoch keine Überraschung, denn Spyker hat dieses Vorgehen bereits vor drei Wochen angekündigt.

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Die Rennstewards werden den Spyker-Protest nun untersuchen und Toro Rosso im schlimmsten Fall am Sonntag nicht an den Start gehen lassen, was jedoch als höchst unwahrscheinlich gilt. Eher muss man davon ausgehen, dass die Verantwortlichen den Fall in das Verantwortungsgebiet des Concorde Agreements schieben werden - und das würde bedeuten, dass nur noch der bereits geplante Gang vor Gericht Klarheit verschaffen kann.









