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Schumacher lässt sich nicht auf Spekulationen ein

10. April 2007 - 17:58 Uhr

Ralf Schumacher lässt sich vom schwierigen Saisonauftakt nicht aus der Ruhe bringen und konzentriert sich darauf, mit Toyota Fortschritte zu machen

Ralf Schumacher
Ralf Schumacher will sich von den Medien nicht aus der Ruhe bringen lassen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Ralf Schumacher hat es derzeit nicht leicht: Nach dem ermutigenden, aber keineswegs überragenden Saisonauftakt mit einem WM-Punkt in Australien erlebte er am vergangenen Sonntag in Malaysia mit Platz 15 einen katastrophalen Rennsonntag. Allerdings lässt sich der Toyota-Pilot davon nicht aus der Ruhe bringen.

Was den Grand Prix am Sepang International Circuit angeht, so schöpft er aus dem siebenten Platz seines Teamkollegen Jarno Trulli Hoffnung. Letzterer war durch eine Beinaheberührung am Start ja mitverantwortlich für Schumachers bescheidenes Abschneiden, denn "durch dieses Missgeschick war ich zwischen zwei Hondas eingekesselt, habe wertvolle Zeit verloren. Zu allem Überdruss hatte ich dann auch noch einen schleichenden Platten", so der Deutsche auf seiner Internetseite.

Frust lässt er dennoch nicht aufkommen, schließlich hat er selbst schon oft erlebt, wie schnell sich das Blatt in der Formel 1 wenden kann: "Dass es mal nicht so läuft, kenne ich aus anderen Jahren, aber das kann sich schnell wieder ändern. In Melbourne war Ferrari ja zum Beispiel noch weit vorne, aber hier plötzlich nicht mehr. So schlecht war es außerdem nicht, Jarno ist immerhin Siebenter geworden. Insofern haben wir gute Karten für Bahrain", so Schumacher.

In den Medien kommt er momentan freilich nicht allzu gut weg, denn nachdem Deutschlands Darling Nick Heidfeld erst von der 'Bild'-Zeitung als sein Nachfolger bei Toyota ins Spiel gebracht wurde, folgte gestern ein äußerst kritischer Agenturtext, der von verschiedenen Publikationen veröffentlicht wurde. Der 31-Jährige versucht jedoch, dies zu ignorieren: "Wir haben genug zu tun. Nur das ist wichtig, um alles andere kümmere ich mich nicht", hielt er fest.

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