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Schumacher: "Bin mit der Balance nicht zufrieden"

07. April 2007 - 10:09 Uhr

Ralf Schumacher im Interview über Platz neun im Qualifying in Malaysia, seine Probleme mit der Balance und die Wetterprognose für das Rennen

Ralf Schumacher
Ralf Schumacher hat auch das zweite Stallduell der Saison 2007 verloren
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Frage: "Ralf, wie zufrieden bist du mit deiner schnellsten Runde und Platz neun?"
Ralf Schumacher: "Ich hatte an diesem Wochenende ein bisschen Schwierigkeiten mit dem Auto, bin mit der Balance nicht ganz so zufrieden. Im Training habe ich mich im Verhältnis zu meinem Teamkollegen ein bisschen schwer getan, aber in der Endrunde war ich dann nur ein Zehntel dahinter. Von daher sind wir sehr nahe zusammen. Wichtig ist, dass wir beide in den Top 10 sind und die Chance haben, um Punkte zu fahren."

Frage: "Was kann man in der Kürze der Zeit noch an der Balance ändern?"
Schumacher: "Jetzt kann man gar nichts mehr ändern, sondern man muss damit leben - wie jeder hier im Fahrerlager, weil es da ja Regeln gibt. Ein bisschen kann man an den Flügeln drehen, aber sonst ist nicht viel machbar."

Schumacher erwartet ein schwieriges Rennen

Frage: "Fällt deine Bilanz zufrieden aus?"
Schumacher: "Ja, eigentlich schon. Wir sind wieder beide in den Top 10. Es war ein schwieriges Wochenende für uns, also sind wir alles in allem zufrieden. Was das Rennen betrifft, muss man abwarten, denn es wird für alle ein langes und schwieriges Rennen."

Frage: "Was bedeutet das für das morgige Rennen?"
Schumacher: "Wir sind natürlich auf Punktekurs und werden versuchen, Punkte einzufahren, ganz klar. Es wird für jeden ein langes und hartes Rennen und das Wetter könnte sich auch noch ändern."

Wetter kann binnen Minuten umschwenken

"Gegen Ende ist Regen ziemlich wahrscheinlich."
Ralf Schumacher

Frage: "Was sagt denn eure Wettervorhersage?"
Schumacher: "Ich glaube, dass das hier wenig Sinn macht, weil sich das Wetter binnen Sekunden oder Minuten ändert. Wir gehen davon aus, dass wir auf jeden Fall einen trockenen Rennstart haben werden, aber dass das Regenrisiko dann steigen wird. Gegen Ende ist Regen ziemlich wahrscheinlich."

Frage: "Wäre Regen ein Vorteil, würdest du das begrüßen?"
Schumacher: "Grundsätzlich ja. Wir waren letzte Woche schnell im Regen. Das Problem ist immer nur, dass es zwar für den Zuschauer spannender ist, aber für uns schwieriger, es richtig zu treffen. Hier kommt hinzu, dass die Strecke immer sehr schnell abtrocknet und dass man auch wählen muss, welchen von den Regenreifen man nimmt. Das ist nicht so leicht. Mir persönlich wäre daher ein Trockenrennen lieber, aber wir werden auch mit Regen fertig."

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