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Rosberg: "Mein Problem war die Hinterachse"
Nico Rosberg beendete ein für ihn "sauschwieriges" Rennen in Bahrain auf Platz zehn - Topspeed, Bremsen und Traktion nicht wie erwartet
(Motorsport-Total.com) - Es ist das alte Lied: Nico Rosberg kommt mit dem instabilen Heck seines Williams-Toyota FW29 nicht ganz zurecht, weshalb er heute in Bahrain wahrscheinlich der Fahrer war, der am öftesten neben der Strecke gesehen wurde. Zwar hatte er seinen Teamkollegen Alexander Wurz nach hartem Fight im Griff, doch mehr als Platz zehn war trotzdem nicht drin.
"Es war sauschwieriges Rennen für mich", schilderte er in diversen TV-Interviews. "Das Hauptproblem beim Überholen war: Wenn man auf den Dreck kommt, dauert es anderthalb bis zwei Runden, bis der Reifen wieder sauber ist. Das hat mich am Anfang überrascht. Es war aber generell sauschwierig, auch mit dem Wind. Das Auto hat sich nicht gut angefühlt, die Bremsen zum Beispiel. Die Traktion war auch sehr lose."

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Aber woran lag es eigentlich im Detail, Nico? "Ich hätte gedacht, dass wir schneller sein würden, auch vom Topspeed her, damit wir überholen können. Das ging aber gar nicht, auch nicht mit Windschatten. Sehr schwierig! Mein Problem war die Hinterachse. Hier muss man im Gegensatz zu Malaysia hart bremsen. Dadurch haben wir hier mehr gelitten. Daran müssen wir arbeiten", gab der Deutsche zu Protokoll.
Die Kollision mit seinem alten GP2-Rivalen Heikki Kovalainen sei "klar" die Schuld des Renault-Piloten gewesen: "Er hat viel zu früh gebremst, dann war er weg vom Fenster und ich war vorbei. Er kam mit Überschuss innen, hätte aber die Kurve gar nicht mehr geschafft. Ich habe ihn Gott sei Dank in letzter Sekunde gesehen, habe aufgemacht und dann sind wir beide geradeaus gefahren. Aber das war seine Schuld. Wir haben beide Glück gehabt", schimpfte Rosberg.
Nun ist er froh, dass es erst Anfang Mai in Barcelona mit dem Grand Prix von Spanien weitergeht: "Ich finde es gut, dass eine Pause ist, denn das gibt dem Team Zeit, das neue Aeropaket ein bisschen nach vorne zu bringen. Es ist sehr wichtig, dass wir diesen kleinen Schritt schaffen, um aus dem Mittelfeld heraus zu kommen. In Malaysia war das der Fall, hier war es ein bisschen schwieriger", meinte er abschließend.










