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Risiko Hamilton hat sich für Dennis gelohnt
Ron Dennis gibt zu, dass er Lewis Hamilton nicht um jeden Preis schon dieses Jahr ins Cockpit setzen wollte, weil er Angst vor einem Flop hatte
(Motorsport-Total.com) - Mit zwei Podestplätzen in den ersten beiden Rennen, 14 Punkten und dem dritten Rang in der Fahrer-WM ist Lewis Hamilton derzeit die große Sensation der Formel 1. Zwar war angesichts seiner Leistungen in diversen Nachwuchsformeln mit einem starken Einstand zu rechnen, doch dass er derart wie eine Granate einschlagen würde, kam selbst für die größten Experten überraschend.
Besonders beeindruckend ist nicht einmal so sehr der schiere Speed des amtierenden GP2-Meisters, der Doppelweltmeister Fernando Alonso ganz schön ins Schwitzen bringt, sondern vielmehr seine Abgeklärtheit auf der Strecke: Wie er Felipe Massa gestern in Malaysia in die Verzweiflung trieb und schlussendlich sogar ins Kiesbett schickte, erinnerte stark an die besten Tage der ganz Großen des Grand-Prix-Sports.

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"Lewis ist ein gutes Allroundtalent, aber er hat einen Doppelweltmeister als Teamkollegen. Das darf man nicht vergessen", erklärte Teamchef Ron Dennis gestern im Fahrerlager am Sepang International Circuit. "Wie man nach dem Rennen sehen konnte, freuten sich die beiden ehrlich miteinander. Wenn wir diesen Teamgeist längerfristig beibehalten können, werden wir 2007 ein wirklich großartiges Jahr erleben."
Doch so sehr sich der Brite darüber freut, dass sein über Jahre hinweg aufgebautes Produkt sogar an der Seite des derzeitigen Formel-1-Superstars gute Figur macht, so sehr hatte er doch Zweifel, ob 2007 nicht noch zu früh für Hamilton kommen könnte. Dies ging sogar so weit, dass er teamintern nur halbherzig für seinen Wunschkandidaten plädierte - aus Angst, die Entscheidung könnte sich im Nachhinein als falsch herausstellen.
"Es war nicht allein meine Entscheidung", sagte er. "Ich nahm mich absichtlich ein bisschen zurück, um sicherzustellen, dass alle mit an Bord sind. Natürlich fiel es mir leicht, Lewis zu unterstützen, aber ich wollte mich nicht in eine Position manövrieren, in der ich für Leute angreifbar gewesen wäre, weil es allein meine Entscheidung war. Aber sobald er erstmals für McLaren-Mercedes testete, war seine Einbindung gerechtfertigt."









