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Rennleitung lehnt Spyker-Protest gegen Toro Rosso ab

06. April 2007 - 08:43 Uhr

Die Rennleitung fühlt sich für den Spyker-Protest nicht verantwortlich und wird die Entscheidung dem Gericht in Lausanne überlassen

Scott Speed
Die Scuderia Toro Rosso muss an diesem Wochenende nichts mehr befürchten
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Der Streit um angebliche Kundenautos geht in eine weitere Runde. Nachdem das Spyker-Team diesmal rechtzeitig am Donnerstag Protest gegen die Scuderia Toro Rosso eingelegt hat, wird es zunächst keine Entscheidung geben. Die Rennleitung in Malaysia hat den Protest des niederländischen Rennstalls mit der Begründung verworfen, dass man nicht in der Lage sei, eine Entscheidung zu fällen.

Spyker-Teamchef Colin Kolles ist der Meinung, dass die Scuderia Toro Rossa dasselbe Auto einsetzt wie das Schwesterteam Red Bull Racing. Das Concorde Agreement setzt jedoch voraus, dass jedes Team sein Auto selbst baut. Die beiden Teams nutzen den Trick, dass offiziell eine Red Bull-Drittfirma das Auto entwickelt hat.

Die Rennleitung hat nach längeren Beratungen über Nacht entschieden, dass das Schiedsgericht in Lausanne entscheiden soll, ob das Vorgehen des Teams legal ist oder nicht, zumal Kolles hier bereits Klage eingereicht hat: "Es wäre aus diesem Grund absolut unangemessen für die Stewards, sich in diese Angelegenheit einzumischen", teilte die FIA in einem Schreiben mit. "Aus diesem Grund ist dieser Protest unzulässig und die Protest-Gebühr wird dementsprechend zurückgezahlt."

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