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Red Bull Racing laut Marko die vierte Kraft

16. April 2007 - 11:58 Uhr

Helmut Marko ist überzeugt davon, dass Red Bull Racing schon bald Resultate abliefern wird - Speed in Bahrain war jedenfalls ermutigend

Helmut Marko
Helmut Marko will nichts von einer Krise bei Red Bull Racing wissen
© Red Bull

(Motorsport-Total.com) - Ohne seinen Ausfall hätte David Coulthard gestern in Bahrain mit Sicherheit die ersten beiden WM-Punkte für Red Bull Racing geholt. Daher findet Red-Bull-Konsulent Helmut Marko die Kritik an seinem Team nicht mehr gerechtfertigt, denn nach den extrem schwierigen Wintertests seien jetzt endlich die erwarteten Fortschritte erkennbar.

"Die beiden Red-Bull-Autos waren lange aus eigener Kraft in den Punkten. Vom Speed her waren wir in Bahrain bereits die vierte Kraft. Woran es hapert, ist die Standfestigkeit", erklärte er der 'APA'. "Alle reden von einer Krise. Aber wir waren am Saisonbeginn 1,5 Sekunden hinter Williams. Die haben wir bereits ganz klar überholt, in Bahrain waren wir sogar schon an den Renaults dran. Wir haben also Riesenschritte gemacht, denn der Speed war wirklich beeindruckend."

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Lediglich an der Standfestigkeit habe man noch zu arbeiten, denn gestern gab es mal wieder eine Pleiten-, Pech- und Pannenserie: Erst streikte bei Mark Webber der Tankflap, dann schied er mit Getriebeschaden ganz aus, während Coulthard mit einer gebrochenen Antriebswelle ausrollte. Marko: "Vom Speed her sind wir schon dort. Leider muss man dafür aber auch ins Ziel kommen, sonst zählt das alles nichts."

Viel verspricht er sich vom neuen Getriebe ohne Zugkraftunterbrechung, das die meisten anderen Teams schon längst einsetzen und bis Barcelona endlich auch für den RB3 fertig werden soll: "Davon erwarten wir uns irrsinnig viel. Dass wir ohne dieses Getriebe jetzt schon mithalten können, zeigt, wie gut das Auto auf der Bremse ist", gab der Österreicher zu Protokoll.

Bestätigt sieht er die Entscheidungen des Teams auf Fahrerseite: "Webber ist zwischendurch sogar die Zeiten des BMW von Robert Kubica gefahren", lobte Marko den australischen Neuzugang, der von Williams gekommen ist. "Wir sind wegen Klien sehr kritisiert worden. Aber Webber war in allen drei Qualifyings in den Top 10, das rechtfertigt diese Entscheidung."