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Red Bull Racing doppelt k.o.
David Coulthard legte eine sehenswerte Fahrt hin und auch Mark Webber lag auf Punktekurs - doch der Defektteufel schlug bei beiden RB3 zu
(Motorsport-Total.com) - Das Kämpfen lohnte sich bei Red Bull Racing nicht. David Coulthard, vom Feldende kommend, lieferte eine tolle Show ab und scheute keinen Zweikampf. Mark Webber war ohnehin vom Start weg in der kampfreichsten Gruppe unterwegs. Doch Zählbares sprang für beide nicht heraus, denn nacheinander entstieg erst Coulthard seinem RB3, fünf Runden später auch Webber.
"Die rechte Halbwelle brach, also musste ich anhalten", so ein enttäuschter Coulthard. "Wir waren mit der Rennstrategie sehr aggressiv, das funktionierte auch gut. Normalerweise fährt man von hinten auf einem Stopp mit einem langen Stint, aber wir haben in Malaysia gesehen, dass man bei nur einem Stopp keine Chance hat, andere zu überholen. Also haben wir die Strategie kürzer ausgelegt. Das Auto fühlte sich gut an, die Strategie war gut und sie hätte sich bezahlt gemacht. Derzeit machen wir einfach eine schwierige Phase durch, aber wir werden das durchstehen und gestärkt daraus hervorgehen."
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Webber war nach seinem Ausfall kürzer angebunden. "Im zweiten Stint war die Tankklappe des Autos geöffnet, das ist dasselbe Problem wie schon in Australien", schimpfte der Australier. "Es ist furchtbar frustrierend. Nach dem Boxenstopp brachte ich mich wieder in eine gute Position, aber dann ging irgendetwas kaputt und ich musste aufhören. Unser Tempo war gut, aber dennoch kam nichts dabei herum."
Teamchef Christian Horner fand es ebenfalls "frustrierend", was er mit anschauen musste. "David war mit der aggressiven Strategie heute ein Kandidat für den Kämpfer des Tages", erklärte er. "Er hat mehr als zehn Autos überholt und war auf Punktekurs. Eine gebrochene Antriebswelle zwang ihn zum Aus. Mark hatte einen guten Start und setzte Fisichella im ersten Stint unter Druck. Leider verlor er Zeit beim zweiten Stopp durch einen Tankklappenfehler, dann gab später sein Getriebe auf. Wir müssen diese Zuverlässigkeitsprobleme schnellstmöglich überwinden, denn wir haben offensichtlich Fortschritte gemacht und hätten heute mit beiden Autos in den Punkten landen können."
"Auch wenn heute beide Autos ausfielen, denke ich, dass es ein positiver Tag war", so Fabrice Lom, Renaults Chefingenieur für die Kundentriebwerke. "Wir konnten eine gute Leistung zeigen und unser Motor funktionierte fehlerfrei. Unser Tempo war sehr ermutigend. David fuhr aggressiv und überholte einige Gegner. Natürlich sind wir enttäuscht, nicht das Ziel erreicht zu haben, aber wir sind zufrieden mit dem, was wir bisher schafften - vor allem nach dem schwierigen Winter. Ich freue mich auf die kommenden Rennen."









