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Nur positive Zeichen bei Toro Rosso

08. April 2007 - 13:54 Uhr

Wieder keine Punktechancen für Vitantonio Liuzzi und Scott Speed, doch die Anzeichen für eine bessere Zukunft spenden ein wenig Trost

Vitantonio Liuzzi
An Einsatz hat es Vitantonio Liuzzi beim Malaysia-Grand-Prix nicht gemangelt
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Auf Punkte muss man bei der Scuderia Toro Rosso wohl noch ein wenig warten, auch in Sepang reichte die Erfahrung mit dem STR-02 noch nicht aus, um das Tempo der meisten Mittelfeldteams mitgehen zu können. Doch Vitantonios Rundenzeiten konnten durchaus überzeugen, ein Kollisionsschaden zu Beginn kostete aber alle Chancen. Scott Speed quälte sich mit Bremsproblemen über die Renndistanz.

"Es war ein hartes Rennen", so Speed, der 14. wurde. "Auf meinem Bremsfuß habe ich einige Blasen, weil das Pedal nur schwer zu treten war. Aber insgesamt schienen wir leistungsfähiger als erwartet zu sein. In den vergangenen Wochen haben die Jungs im Team sehr hart gearbeitet, daher bin ich froh, dass ich für sie das Rennen hier beenden konnte. Wir haben an diesem Wochenende viel gelernt und sollten in Bahrain schon etwas besser aussehen."

Für Liuzzi war Rang 17 ein schlechter Lohn. "Es ist schade, dass Sato in Kurve etwas Verrücktes versucht hat", erklärte er. "Ich kollidierte mit ihm und habe dann auch noch Scotts Hinterrad getroffen. Ich musste an die Box und einen neuen Frontflügel holen. Das war schade, denn mein Tempo war wirklich stark, wir hätten viel besser abschneiden können. Immerhin ist es positiv, dass wir unsere Pace hier verbessern konnten. Für Bahrain bin ich daher etwas optimistischer."

"Tonio hatte ein recht gutes Rennen, aber durch eine Kollision musste er sich einen neuen Frontflügel holen", so Teamchef Franz Tost. "Danach waren seine Rundenzeiten wirklich viel versprechend und in den ersten beiden Stints war er wirklich stark. Im letzten Teil hing er dann hinter (Anthony) Davidson und kam nicht vorbei. Scott hatte Probleme mit Untersteuern, nach ein paar Veränderungen beim ersten Stopp wurde er schneller, erreichte aber nicht die Pace von Tonio. Beide Autos kamen ins Ziel, das ist ermutigend, aber es gibt noch viel zu tun."

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