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Noch keine Einigung im "Kundenauto-Streit"
Eine Sitzung der Teamchefs brachte keine Einigung im "Kundenauto-Fall", nun will Bernie Ecclestone bis Spanien einen Vorschlag ausarbeiten
(Motorsport-Total.com) - Auf Druck von Formel-1-Boss Bernie Ecclestone versammelten sich die Teams am Samstagabend in Bahrain, um über das Thema Kundenautos zu sprechen, das der Formel 1 seit Wochen Negativschlagzeilen beschert. Derzeit ist eine Klage des Spyker-Teams gegen Konkurrent Scuderia Toro Rosso anhängig, weil man der Meinung ist, dass der Rennstall sein Auto vom Schwesterteam Red Bull Racing bezieht, was nicht legal wäre.
Nachdem das beinahe zweistündige Treffen zwischen Ecclestone und den Teamvertretern kein Ergebnis hervorgebracht hat, möchte der Brite den Teams bis zum kommenden Rennen in Spanien (13. Mai) einen Vorschlag unterbreiten, um das Thema endgültig zu den Akten legen zu können.

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Bei dem Streit dreht es sich vor allem um die Beteiligung an den Einnahmen aus dem Verkauf von TV-Rechten, die nur den zehn besten Teams der jeweils vergangenen Saison zusteht. Unter anderem wurde über den Vorschlag verhandelt, dass alle Teams an den Einnahmen beteiligt werden, sodass der Druck am Ende des Feldes für die Teams geringer wird. Jene Teams, die bisher schon beteiligt werden, wollen aber natürlich keine Abstriche machen.
Gerüchten zufolge möchte Ecclestone in Zukunft zwischen "Konstrukteuren" und "Teilnehmern" in der Formel 1 unterscheiden, die unterschiedlich an den Einnahmen beteiligt werden sollen. Dies wäre auch im Hinblick auf die Zeit ab 2008 ein gangbarer Weg, wenn Kundenautos offiziell erlaubt sein werden.
Der Spyker-Rennstall hatte zuvor gefordert, dass die beiden betroffenen Teams - neben Toro Rosso auch das Super Aguri F1 Team - zwar starten, jedoch keine WM-Punkte erwerben können. Dieser Vorschlag wurde von den Teams erwartungsgemäß abgelehnt, da es die Weltmeisterschaft zu einer Farce machen würde.
Spyker-Teamchef Colin Kolles erklärte nach dem Treffen, dass man näher an eine Lösung herangekommen ist: "Aber wir müssen erst einmal abwarten, welchen Vorschlag Bernie uns machen wird", wird der Deutsche von 'autosport.com' zitiert, der betont, dass man "bis zum Ende" kämpfen wird, um sein Recht einzufordern. "Zumindest realisiert nun jeder, dass es da ein Problem gibt."












