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"Miserables Ende eines harten Wochenendes" für Spyker

08. April 2007 - 12:54 Uhr

Bei Spyker ist man enttäuscht, dass das Rennen wegen technische Defekte für das Team schon nach sechs Runden gelaufen war

Adrian Sutil
Adrian Sutils Vergnügen in Sepang währte nur wenige Meter
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Das Rennen war noch nicht einmal sieben Runden alt, da war der Grand Prix für das Spyker-Team bereits gelaufen. Adrian Sutil hatte einen guten Start, doch ein Problem mit der Aufhängung führte zu einem "feindlichen Kontakt" in der vierten Kurve und zu einem Abflug. Christijan Albers blieb im ersten Gang stecken, mit extrem hoher Drehzahl an die Box gefahren überhitzte das Auto und fing in der Boxengasseneinfahrt Feuer.

"Beim Anbremsen und Einlenken in die Kurve war das Auto nicht mehr zu halten. Ich spürte hinten einen Schlag und verlor die Kontrolle. Dabei habe ich wohl auch noch Jenson Button kurz berührt", so Sutil. "Wir müssen mal schauen, was genau kaputt gegangen ist."

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"Es ist wirklich schade, denn wir waren gar nicht so schlecht für das Rennen vorbereitet und ich wollte unbedingt durchfahren. Jetzt bleibt nur die Hoffnung auf Bahrain, dass wir dort mehr Glück haben. Ich bin für die Jungs enttäuscht, die jeden Tag sehr hart arbeiten, aber wir werden in Bahrain besser sein."

"Es war wirklich schade, dass ich aus dem Rennen gehen musste, denn ich hatte im Rennen in das Auto Vertrauen", so Albers. "Die Jungs vor mir zogen davon, aber nicht so schnell und ich denke, dass wir hätten Druck machen und sie uns wieder schnappen können."

"Es gab dann einen Getriebedefekt, bei dem ich im ersten Gang stecken blieb und an die Box kam. Leider fing das Auto wegen der hohen Temperaturen Feuer und das war es dann. Ich hoffe, dass wir in Bahrain die Chance haben werden, den Fortschritt zu zeigen, den wir mit dem Auto an diesem Wochenende gemacht haben."

"Ein miserables Ende eines harten Wochenendes", so Mike Gascoyne, Technischer Direktor des Teams. "Adrian hatte mit dem Heck des Autos ein Problem, was dazu führte, dass er einen Honda in Kurve vier berührte während Christijans Auto im ersten Gang hängen blieb."

"Wir brauchen noch die Bestätigung für den Grund des Problems, aber da er lange Zeit mit hohen Drehzahlen fuhr, um zurück in die Box zu kommen, wurde der Auspuff zu warm und das Bodywork entzündete sich. Wir müssen nun kommendes Wochenende nach Bahrain weiterziehen und hoffen dort auf ein viel besseres Ergebnis."

"Ich bin enttäuscht, dass wir nicht die Chance hatten, den Fortschritt zu zeigen, den wir mit dem Auto an diesem Wochenende gemacht haben", so Teamchef Colin Kolles. "Wir wussten, dass wir auf den Longruns optimistisch sein können, eine Verbesserung des Speeds zeigen zu können. Wir werden die Entwicklungen mit nach Bahrain nehmen, wo wir hoffentlich in der Lage sein werden zu zeigen, wie weit wir gekommen sind."

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