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Mega-Aufwand zur "Rettung" von Kimi Räikkönens Motor

06. April 2007 - 13:03 Uhr

Räikkönen kann am Samstag und Sonntag wieder auf seinen Motor aus Melbourne setzen - dafür war aber seitens Ferrari ein großer Aufwand vonnöten

Kimi Räikkönen
Kimi Räikkönen muss keine Strafversetzung über sich ergehen lassen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nach dem Freien Training gab Ferrari in Sepang bekannt, dass man den "Melbourne-Motor" im Heck von Kimi Räikkönens Auto am Samstag wieder einbauen wird und nicht auf ein neues Aggregat setzen muss. Somit entgeht man einer Strafversetzung um zehn Startplätze.

Der Aufwand, den die Italiener betrieben, um sicher zu stellen, dass man kein Risiko eingeht, den Achtzylinder auch in Malaysia einzusetzen, war immens. Nachdem der Kühler beim ersten Saisonrennen in Melbourne etwas Wasser verloren hatte, überhitzte der Motor in den letzten Runden des Rennens, das der Finne gewann.


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Der Motor wurde daraufhin von Australien nach Maranello geflogen, wo er unter Aufsicht der FIA entplompt und geöffnet wurde. Laut Reglement dürfen die Teams nämlich keine Modifikationen am Motor vornehmen sondern diesen nur untersuchen. Nach der Inspektion wurde er wieder versiegelt und nach Malaysia verschickt.

Es folgte eine Simulation mit einem ebenfalls überhitztem Motor in der vergangenen Woche bei den Tests in Sepang. Danach konnte das Team endgültig entscheiden, dass es kein Problem darstellen sollte, den V8-Motor ein zweites Rennen einzusetzen.

"Nach der Simulation wurde uns klar, dass es für den Motor keine schwierige Situation darstellt", so Motorenchef Gilles Simon gegenüber 'autosport.com'. Es habe aus diesem Grund keinen Grund gegeben, auf einen neuen Motor zu setzen, da er "absolut sicher" sei. Man werde den Motor auch "normal wie immer" einsetzen und sei "ziemlich zuversichtlich", dass der Motor die Renndistanz überstehen wird.

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