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Massa im zweiten Freien Training vor den Renaults
Ferrari war auch am Nachmittag in Malaysia das stärkste Team, doch Renault und Williams ließen aufhorchen - Deutsche bis auf Sutil in den Top 10
(Motorsport-Total.com) - Auch wenn der Himmel noch leicht bewölkt war, hatte der Wettergott in Malaysia kein Erbarmen mit den 22 Fahrern: Bis zu 35 Grad Außentemperatur und 50 Prozent Luftfeuchtigkeit machten die 90 Minuten des zweiten Freien Trainings auf dem anspruchsvollen Sepang International Circuit zu einem weiteren Härtetest für Mensch und Maschine.
Die Zeiten der ersten Session wurden wegen der leicht gestiegenen Temperaturen nicht mehr erreicht, Felipe Massa (Ferrari/34 Runden) war aber in 1:35.780 Minuten wieder am schnellsten. Damit unterstrich der Brasilianer die Vormachtstellung seines F2007, der auch Kimi Räikkönen (+ 0,380/33 Runden) zu Platz vier verhalf. Dabei hatte man den Eindruck, dass Ferrari durchaus noch mehr zeigen hätte können.
Renault besser als erwartet
Überraschend stark präsentierte sich das Renault-Duo Giancarlo Fisichella (2./+ 0,130/36 Runden) und Heikki Kovalainen (3./+ 0,326/37 Runden), das zum Schluss nach bis dahin eher farbloser Vorstellung groß auftrumpfte - Fisichella fuhr sogar Bestzeit im letzten Sektor mit der langen Geraden. Allerdings bleibt abzuwarten, wie stark das Weltmeisterteam wirklich ist, denn McLaren-Mercedes hat noch nicht alle Karten aufgedeckt.
Zwar hatte Fernando Alonso bei seinem letzten Run brandneue Reifen der weicheren Mischung drauf, doch er konnte deren Potenzial nicht entfalten, weil Mark Webber (11./+ 1,126/18 Runden) zur gleichen Zeit mit einem Motorenproblem ausrollte und im Mittelsektor gelbe Flaggen verursachte. Somit blieb dem Weltmeister nach 26 Runden mit 1,261 Sekunden Rückstand nur der zwölfte Platz. Lewis Hamilton (+ 1,017/30 Runden) wurde Neunter.
Williams mitten in der Weltspitze
Aus deutscher Sicht war vor allem die Performance von Nico Rosbergs Williams-Toyota-Team erfreulich, denn während der Wahlmonegasse 31 Runden absolvierte, bis auf 0,743 Sekunden an die Bestzeit herankam und starker Fünfter wurde, war Alexander Wurz (6./+ 0,841/21 Runden) im zweiten FW29 ähnlich schnell. Mit Ralf Schumacher (8./Toyota/+ 0,980/28 Runden) und Nick Heidfeld (10./BMW Sauber F1 Team/+ 1,082/25 Runden) landeten zwei weitere Deutsche in den Top 10.
Dahinter gab es eigentlich keine nennenswerten Überraschungen mehr, sieht man einmal von der besonders schwachen Honda-Vorstellung sowie einem Reifenschaden bei Christijan Albers (22./Spyker-Ferrari/+ 4,027/23 Runden) ab. Letzterer wurde übrigens wieder einmal von seinem Teamkollegen Adrian Sutil (19./28 Runden), der absolut fehlerfrei blieb, deklassiert, büßte auf den jungen Deutschen stattliche 1,388 Sekunden ein.











