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Massa: Zu früh für eine Weichenstellung

19. April 2007 - 11:11 Uhr

Der Ferrari-Pilot erwartet in naher Zukunft noch keine Stallorder bei Ferrari und bestätigt, dass Michael Schumacher weiter im Team integriert ist

Felipe Massa
Felipe Massa geht davon aus, dass bei Ferrari noch gekämpft werden darf
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nach dem Saisonauftakt in Melbourne befürchtete die Formel-1-Fachwelt eine neuerliche Ferrari-Dominanz. Doch der 'Albert Park' war auch in diesem Jahr ein ungenauer Gradmesser der Kräfteverhältnisse. Schon in Malaysia schlug McLaren-Mercedes zurück, in Bahrain lagen beide Teams in etwa auf Augenhöhe - wenn auch mit leichten Vorteilen für Ferrari.

"Ich war ihn Bahrain fehlerlos", erklärte Felipe Massa der Internetseite 'Terra'. Doch der Brasilianer zwingt sich zu Disziplin, um sich nicht vorzeitig der Sicherheit zu ergeben. "Ich sollte mich nicht zu sehr darüber freuen, ich muss weiter aus meinen Fehlern lernen. Jedes Ergebnis ist für Kimi (Räikkönen) und mich wichtig."

"Das Team arbeitet sehr hart, damit wir weiterhin vor McLaren bleiben, aber das ist sehr schwierig", fuhr der 25-Jährige fort. Massa liegt in der WM-Wertung fünf Punkte hinter der Spitze. Dennoch erwartet er noch nicht, dass Ferrari-intern die Weichen zugunsten Räikkönens gestellt werden. "Ich erwarte da keine schnelle Entscheidung, die Meisterschaft hat ja gerade erst begonnen", erklärt er dem Radiosender 'Jovem Pan'.

Unterdessen bestätigt Massa, dass auch er regelmäßig mit Michael Schumacher in Kontakt steht. "Ich erhielt nach dem Rennen einen Anruf von Michael", so der Brasilianer. "Er gratulierte mir und erklärte, dass ich ein gutes Rennen gefahren bin." Auch vor und nach dem Malaysia-Rennen tauschten sich die Ex-Teamkollegen aus. Ob die Tipps des siebenfachen Weltmeisters geholfen haben, wollte er nicht verraten. "Das ist vertraulich", so Massa über den Inhalt der Gespräche. "Er ist ein wichtiger Teil des Teams und es war eine nette Unterhaltung."