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Drittes Freies Training: Knapper geht's nicht!

14. April 2007 - 11:02 Uhr

Lewis Hamilton fuhr Bestzeit am Samstagmorgen in Bahrain, Davidson auf Platz fünf mit 0,357 Sekunden Rückstand - Heidfeld als Dritter bester Deutscher

Lewis Hamilton
Lewis Hamilton erreichte im dritten Freien Training die schnellste Zeit
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Obwohl sich der Himmel über Bahrain heute Morgen relativ trist präsentierte, erreichte das Thermometer während der letzten 60 Trainingsminuten vor dem Qualifying schlappe 31 Grad - und auch der befürchtete Regen kam nicht. So hieß es Bühne frei für eine extrem spannende Session mit den knappsten Abständen des gesamten Wochenendes bisher.

Lewis Hamilton (McLaren-Mercedes) meisterte den 5,412 Kilometer langen Kurs im schnellsten seiner zwölf Versuche in 1:32.543 Minuten und ließ damit Kimi Räikkönen (Ferrari/16 Runden) dank eines starken letzten Sektors um sechs Tausendstelsekunden hinter sich. Allerdings ist anzumerken, dass Felipe Massa (6./Ferrari/+ 0,407/12 Runden) wohl auf Platz eins gefahren wäre, wenn ihn nicht erst gelbe Flaggen und dann in der Zielkurve ein Ausritt gebremst hätten.

Alonso deckte Karten nicht auf

Vorjahressieger Fernando Alonso deckte seine Karten im dritten Freien Training offenbar noch nicht auf, konnte auch im letzten Run nicht mehr zulegen und landete daher nach elf Runden mit 0,692 Sekunden Rückstand auf dem siebenten Platz. Das ändert jedoch nichts daran, dass der Kampf um die Pole Position wohl zwischen Ferrari und den Silberpfeilen ausgetragen wird - so knapp war es in diesem Jahr noch nie!

Außenseiterambitionen meldete auch das BMW Sauber F1 Team an, das Nick Heidfeld (+ 0,109/15 Runden) und Robert Kubica (+ 0,212/15 Runden) auf die Positionen drei und vier brachte. Die eigentliche Sensation war aber Anthony Davidson (20 Runden): Der Super-Aguri-Honda-Pilot sprengte die Phalanx der Topstars und nistete sich mit 0,357 Sekunden Rückstand auf dem überragenden fünften Platz ein.

Red Bull mit zwei technischen Defekten

Mark Webber (Red-Bull-Renault/+ 0,856/14 Runden) hielt die Flaggen der Red-Bull-Flotte als Achter hoch, auch wenn die Österreicher sonst nicht viel zu lachen hatten: Scott Speed (19./Toro-Rosso-Ferrari/+ 2,248/12 Runden) blieb zehn Minuten vor Schluss ohne Vortrieb stehen, David Coulthard (15./Red-Bull-Renault/+ 1,283/14 Runden) rollte ebenfalls mit einem technischen Problem aus, schaffte es aber fast zurück an die Box.

Abgesehen von den üblichen Ausritten auf der sandigen Fahrbahn gab es keine nennenswerten Zwischenfälle, erwähnenswert ist aber noch das Abschneiden der übrigen Deutschen: Nico Rosberg (Williams-Toyota/+ 1,071/14 Runden) wurde Elfter, Ralf Schumacher (Toyota/+ 2,601/11 Runden) enttäuschender 20. und Adrian Sutil (Spyker-Ferrari/+ 2,893/18 Runden) war erstmals an diesem Wochenende langsamer als sein Teamkollege.

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