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Ferrari sieht kaum Grund zur Sorge

06. April 2007 - 13:38 Uhr

Ferrari strebt auch in Malaysia dem Sieg entgegen, Felipe Massa glänzte mit zwei Bestzeiten, Kimi Räikkönen ist ebenfalls nicht unzufrieden

Felipe Massa
Felipe Massa blickt abermals zuversichtlich auf Qualifying und Rennen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Felipe Massa, so schien es, hatte in Sepang alles unter Kontrolle. Sowohl im 1. Freien Training am Morgen wie auch in der zweiten Sitzung am Nachmittag sicherte sich der Brasilianer die Bestzeit. In gewisser Weise tat es ihm Teamkollege und Melbourne-Sieger Kimi Räikkönen gleich. Der Finne, der für morgen nun doch keinen neuen Motor bekommen muss, landete in beiden Trainings auf Rang vier. Ferrari ist insgesamt gut gerüstet.

Felipe Massa: "Wenn man alles bedenkt, dann können wir sagen, dass es ein guter Tag war. Wir haben beide verfügbaren Reifentypen getestet und haben auch verschiedene Setupänderungen am F2007 probiert, nachdem wir mit dem begonnen haben, was wir bei den Testfahrten in der Vorwoche erarbeitet haben. Mit dem Qualifying und Rennen im Hinterkopf haben wir natürlich noch viel zu tun, aber es war ein positiver Start in das Wochenende. Ich hoffe, wir können so weitermachen."

Kimi Räikkönen: "Es war ein ganz ordentlicher Tag, auch wenn ich mit dem Setup meines Autos nicht komplett zufrieden bin. Wir müssen die richtigen Einstellungen noch finden, ähnlich denen, die wir bei den Tests vor einer Woche hatten. Aber ich glaube weiterhin, dass wir im Qualifying und im Rennen um Platz eins kämpfen können, auch wenn es momentan schwer ist, ein klares Bild der Situation zu bekommen. Der Unterschied zwischen beiden Reifentypen ist nicht groß, speziell bei der Konstanz der Rundenzeiten."

Luca Baldisseri, Chefingenieur: "Wir fuhren hier schon in der vergangenen Woche, also konzentrierte sich das heutige Programm auf die Bestätigung der gesammelten Daten der Testtage. Wir konnten das geplante Programm absolvieren und hatten dabei keine speziellen Probleme. Die Leistung der beiden Reifenvarianten ist ziemlich ähnlich auf Longruns, die jeweilige Verwendung im Rennen wird von unserer Strategie abhängen. Ich denke, dass wir konkurrenzfähig werden sein, aber es ist schwer, die Hackordnung herauszufinden, denn auf dieser Strecke hat die Benzinmenge einen besonders großen Einfluss. Nach einigen Tests werden wir das Freie Training morgen mit den Motoren beginnen, die schon im Australien-Grand-Prix im Einsatz waren."

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