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Ein Punkt für Weltmeister Renault

15. April 2007 - 17:43 Uhr

Für Giancarlo Fisichella und Heikki Kovalainen stand wieder der Kampf um die letzten Punkteplätze an - Reifenprobleme an beiden Renault R27

Giancarlo Fisichella
Reifenprobleme und viele Zweikämpfe, und am Ende doch nur einen Punkt
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Das Weltmeisterteam Renault balgt sich weiter mit Kontrahenten herum, die man vor einem Jahr noch in Regelmäßigkeit einen Rundenrückstand aufbrummte. Immerhin zeigten sich Giancarlo Fisichella und Heikki Kovalainen angriffslustig und erkämpften sich ihre Plätze. Im Falle von Fisichella brachte das für Rang acht immerhin einen Punkt, Kovalainen ging als Neunter leer aus.

"Das war wieder ein anstrengendes Rennen für uns", so Fisichella. "Ich hatte einen guten Start und auch das Tempo im ersten Stint war gut. Ich war schneller als Kubica vor mir, aber er hielt mich auf. Somit konnte ich nach hinten eine Lücke auffahren. Im zweiten Stint hatte ich dann Probleme, die Hinterreifen bauten rasch ab und ich verlor einige Plätze. Ich war am Limit, aber ich konnte nur meinen Platz verteidigen."

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"Im letzten Stint auf harten Reifen stimmte die Leistung wieder, ich setzte Jarno (Trulli) so gut es ging unter Druck, aber es reichte nicht mehr, um ihn zu überholen", so der Römer. "Es ist enttäuschend, nicht das Maximum erreicht zu haben, das wäre der siebte Platz gewesen. Das ist ein verlorener Punkt, aber wir wissen alle, dass wir um viel mehr kämpfen wollen. Hoffentlich machen wir vor Barcelona einige Fortschritte."

Kovalainen litt unter ähnlichen Reifenproblemen wie sein Teamkollege. "Ich kam am Start gut weg und überholte beide Williams und den Toyota von Trulli", so der Finne. "Vor einer Woche kämpfte ich Seite an Seite mit ihm und er gewann - das sollte nicht wieder passieren. Danach ließen die Hinterreifen sehr schnell nach, ich hatte überall Probleme. Trulli überholte mich wieder, dann versuchte ich mich aggressiv gegen Rosberg zu verteidigen, aber auch schaffte es in der letzten Kurve an mir vorbei."

"Das Auto war dann im zweiten Stint viel besser, ich konnte Fisi und Jarno vor mir sehen und dachte mir, dass wir vielleicht noch etwas erreichen könnten", so Kovalainen weiter. "Aber im letzten Stint war das Heck schon wieder nervös, ich konnte das Tempo der Jungs vor mir nicht mehr mitgehen. Es war ein anstrengender Nachmittag, so wie erwartet, und es war schade, die Punkte verpasst zu haben. Wir wissen, dass in der Fabrik noch viel gearbeitet werden muss, und ich bin mir sicher, dass wir alles geben werden, um uns im nächsten Rennen zu steigern."

"Da stehen wir momentan eben, wir kämpfen um die letzten Punkteplätze", so Teamchef Flavio Briatore, der auch Besseres gewohnt ist. "Wir haben nicht erwartet, dass sich die Situation in nur einer Woche stark ändern wird. Das Rennen wurde diesen Erwartungen gerecht. Beide Fahrer leisteten gute Arbeit, aber das Auto ist einfach nicht schnell genug. Wir uns liegt noch harte Arbeit, um die Situation zu drehen."

"Die Leistung des Teams wurde wieder von der Leistung des Autos vorgegeben", so Chefingenieur Pat Symonds. "Wenn drei Teams vor uns klar schneller sind, dann können wir nur noch um Platz sieben kämpfen. Die Fahrer versuchten heute alles, auch die Mechaniker arbeiten hart, um die Autos zuverlässig zu halten. Im Rennen hatte beide Fahrer Probleme mit den Reifen auf den längeren Stints. Aber das erklärt nicht unseren Gesamtzustand."