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Drei Zentimeter trennten Wurz von einer Katastrophe

04. April 2007 - 10:01 Uhr

Eine Untersuchung des Williams-Teams hat ergeben, dass Alexander Wurz beim Unfall in Melbourne viel Glück im Unglück hatte

David Coulthard und Alexander Wurz
Wurz erlebte bei seinem F1-Comeback erneut einen spektakulären Unfall
© Red Bull

(Motorsport-Total.com) - Lange hat es gedauert, nun hat das Williams-Team bei Untersuchungen am Auto von Alexander Wurz festgestellt, dass der Österreicher beim Auftaktrennen in Melbourne nur äußerst knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt ist. David Coulthard war am Hinterrad des FW29 bei einem verpatzten Überholmanöver aufgestiegen und war mit seinem Auto über den Boliden des Österreichers hinweg geflogen.

Wurz, der schnell reagierte und instinktiv seine Hände vom Lenkrad nahm, hatte dabei riesiges Glück. Wie eine Untersuchung seines Teams anhand der Kratzspuren auf dem Lenkrad (!) ergeben hat, verfehlte der RB3 von Coulthard den Helm des Familienvaters nur um rund drei Zentimeter.

Für den 33-Jährigen war es keinesfalls der erste schwere Unfall, zu Benetton-Zeiten überschlug er sich einst in Kanada, um quasi während dem Abflug nach dem Ersatzauto zu fragen, in Monaco schoss er im Wrack aus dem Tunnel: "Wenn ich Unfälle habe, dann immer spektakuläre", so Wurz gegenüber der 'APA'.

Zusammen mit Ehefrau Julia und seinen beiden Söhnen Charlie und Felix entspannte der Rennfahrer in den vergangenen Tagen an thailändischen Stränden, daneben standen Testfahrten in Sepang auf dem Programm, wo Wurz bei der Musik war. Am Mittwoch kehrte Wurz bei einem PR-Termin in Singapur zum Alltag zurück.

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