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Dickes Lob für unglücklichen Rosberg
Nico Rosberg wurde auf dem Weg zu seinem besten Resultat von einem Defekt gebremst, dennoch erntete er Lob von Technikchef Sam Michael
(Motorsport-Total.com) - Nico Rosberg hat bisher noch kein Formel-1-Rennen besser als auf Platz sieben beendet, doch gestern in Malaysia war der Deutsche sicherer Sechster, als die Hydraulik ihren Dienst quittierte und ihn aus allen Punkteträumen riss. Dennoch erntete er für seine Vorstellung ein dickes Lob von Williams-Technikchef Sam Michael.
Der Brite findet, dass sein 21-jähriger Schützling "über den Winter offensichtlich viel nachgedacht hat. Ich habe das schon oft in Fahrerkarrieren gesehen, um ehrlich zu sein: Sie haben ihr Premierenjahr, machen ihre Fehler - auch wenn das bei Nico nicht oft der Fall war, vielleicht zwei-, dreimal. Sie alle machen das, gehen nach Hause, denken darüber nach - und kommen dann im zweiten Jahr viel stärker zurück", so Michael gegenüber 'autosport.com'.
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Genau dieses Phänomen hat er auch bei Rosberg beobachtet, denn der Williams-Pilot ließ 2006 zwar gelegentlich sein Potenzial aufblitzen - vor allem mit der schnellsten Runde beim Debüt in Bahrain -, wirkte aber oft unkonzentriert und nicht entschlossen genug. An der Seite des technisch sehr versierten und erfahrenen Alexander Wurz lernte er im Winter jedoch so viel dazu, dass er sich jetzt zweifellos als besserer Rennfahrer ausgeben darf.
Speziell an seiner Einstellung hat Rosberg laut Michael hart gearbeitet: "Er war immer schon ziemlich hingebungsvoll, aber es kommt einfach die Reife dazu, dass er alles schon kennt und schon einmal gemacht hat. Er setzt zum Beispiel auch uns als Team effektiver ein", erklärte der 35-Jährige, der von seiner heimlichen Nummer eins in diesem Jahr regelmäßig WM-Punkte und mit ein bisschen Glück auch das erste Podium erwartet.










