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Das Qualifying bleibt Williams' Sorgenkind

10. April 2007 - 09:17 Uhr

Im Rennen ist Williams schon jetzt eine Macht, im Qualifying haben die Briten jedoch noch Schwierigkeiten, die Reifen auf Temperatur zu bekommen

Nico Rosberg
Speziell im Qualifying hat Williams den FW29 noch nicht ganz im Griff
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Zwei magere WM-Punkte hat das Williams-Team nach zwei Rennen auf seinem Konto, doch Nico Rosberg und Alexander Wurz haben am Sonntag in Malaysia bewiesen, dass der FW29 derzeit das viertschnellste Auto der Formel 1 ist - hinter Ferrari, McLaren-Mercedes und dem BMW Sauber F1 Team, in etwa gleichauf mit Renault.

Doch so konkurrenzfähig Williams im Rennen auch sein mag, so schwer tun sich Rosberg/Wurz im Qualifying, weil ihr Auto zwar ein "Reifenflüsterer" ist und mit den Bridgestone-Pneus extrem schonend umgeht, diese jedoch auf kurze Distanzen kaum auf Temperatur bringt. Dies wirkt sich auf die Longrunpace äußerst positiv aus, ist aber im Qualifying tödlich, weshalb die Top 10 momentan das Höchste der Gefühle sind.

Genau das gleiche Phänomen stellte Technikchef Sam Michael am vergangenen Wochenende in Malaysia fest: "Beim Testen waren wir uns nicht sicher, ob wir auf eine Runde genug Fortschritte gemacht haben, denn wir sahen zwar auf den Longruns ziemlich stark aus, aber nicht so sehr auf eine Runde. In Malaysia haben uns aber zwei Dinge geholfen: Erstens war es sehr heiß und zweitens ist die Strecke dort ziemlich scheuernd", erklärte er.

"Auch wenn wir mit Nico eine brauchbare Pace im Qualifying hatten, bin ich mir nicht sicher, ob wir die Situation schon im Griff haben, wenn die Streckentemperatur runtergeht und es kalt wird. Ja, in Malaysia hatten wir es im Griff, aber ich bin mir nicht sicher, ob es nicht vielleicht nur damit zu tun hatte, dass es eben eine andere Strecke war, auf der es immer sehr heiß ist", fügte Michael, der für Bahrain die Top 10 anvisiert, an.

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