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Button: Bin nicht eifersüchtig auf Hamilton

07. April 2007 - 07:49 Uhr

Der Honda-Pilot muss sich damit abfinden, nicht mehr der Liebling der englischen Presse zu sein, kann damit aber gut leben

Jenson Button
Jenson Button weiß, wie viel Arbeit vor seinem Honda-Team noch steht
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Als Jenson Button in der Saison 2000 den Sprung in die Formel 1 schaffte, war er gerade einmal 20 Jahre alt und galt als die große Nachwuchshoffnung des englischen Motorsports. Die Medien hievten ihn sofort in den Himmel, nur um dann breit gefächerte Kritik zu verteilen, als Buttons Karriere ins Stocken kam.

Nun ist Lewis Hamilton der neue Superstar der britischen Medien, Button hat an Gunst verloren. Dennoch verspürt der 27-Jährige keine Eifersucht. "Nach dem Rennen in Melbourne dachte ich nicht: 'Oh nein, Lewis steht auf dem Podest!'", erklärte er. "Ich dachte: 'Scheiße! Ich bin 15., was können wir machen?'"

"In gewisser Weise wünsche ich mir auch, dass ich direkt in ein Team gekommen wäre, das von Anfang des Jahres an Podestplätze einfährt, aber das war nicht der Fall", fuhr er fort. "Für einen Fahrer ist es einfacher, wenn er mit einem guten Auto in die Formel 1 kommt. Gleich zu Beginn Probleme zu lösen ist nicht einfach. Aber ich fühle mich nicht als Nummer zwei, denn das bin ich nicht. Wenn ich in einem McLaren oder einem anderen Auto an der Spitze sitzen würde, würde auch ich gute Arbeit leisten."

Auch Wegbegleiter des Engländers zweifeln nicht an dessen Motivation. "Man wird Jenson unter Druck nur selten zusammenbrechen sehen", so Anthony Davidson, langjähriger Honda-Testfahrer. Button habe seine Fähigkeit beständig verbessert. Zudem gebe er nicht auf, ehe sein Paket besser ist. "Er weiß, wie ernst das ist. Er ist nun ein viel kompletterer Fahrer. Er ist dabei aber entspannt, nur einige lesen etwas anderes dabei heraus - das ist unfair."

Bei Button herrscht derzeit jedoch die harte Realität. "Wir werden in den nächsten drei oder vier Rennen nicht gewinnen, aber es ist aufregend zu wissen, dass so viele Dinge geändert werden", sucht er den nötigen Optimismus. "Ich in der zweiten Hälfte 2006 hatte ich die meisten Punkte, es gibt keinen Grund, an meinen Fähigkeiten zu zweifeln."

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