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Bridgestone weiß, was in Bahrain zu erwarten ist

11. April 2007 - 14:40 Uhr

Da bereits sechs Testtage im Winter auf dem Programm standen, reist Bridgestone mit der Zuversicht einer richtigen Reifenwahl nach Bahrain

Bridgestone-Reifen
Bridgestones Markierungsvariante aus Sepang wird weiterhin eingesetzt
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Der Vorteil einer Rolle als Einheitsreifenlieferant ist, dass man bei der Reifenwahl auf Nummer sicher gehen kann. Wenn man dann auf eine Strecke kommt, auf der nicht lange zuvor bereits Testfahrten mit der aktuellen Reifengeneration stattfanden, so muss man sich bezüglich der Sicherheit keine Gedanken machen. Und auch die Teams wissen, was sie von den Pneus zu erwarten haben.

"Gute Traktion ist auf dem 'Bahrain International Circuit' sehr wichtig", erklärte der Einsatzchef der Japaner, Kees van de Grint. "Nach sechs Kurven ist es wichtig, für die folgenden Geraden viel Geschwindigkeit zu gewinnen. Am Ende des Geraden muss man dann wieder heftig verzögern, aber die Traktion aus den Kurven heraus ist entscheidend. Wenn die Traktion schlecht ist, wird Hitze erzeugt und der Reifenverschleiß steigt."

Den Teams stehen in Bahrain die Reifentypen hart und medium zur Verfügung, dabei wird die weichere Medium-Mischung mit der weißen Markierung entlang einer Rille versehen sein. Da man sowohl bei Bridgestone als auch bei den Teams über Erfahrungen auf dem Kurs verfügt, glaubt van de Grint an die Korrektheit der Reifenwahl.

"Das Testen an Orten, wo auch Rennen gefahren werden, erlaubt es uns als Alleinausrüster zu bestätigten, dass unsere Vorhersagen aufgrund der theoretischen Daten zu den Reifenmischungen korrekt waren", erklärte er. "Den Teams ermöglicht es, ihr Auto so abzustimmen, dass es so schnell wie möglich auf diesem Kurs ist. Gerade in Bahrain in das in diesem Jahr der Fall, da die meisten Teams bereits sechs Testtage dort absolviert haben."

Die Markierung einer Rille der Reifen für die weichere Mischung wird auch in Bahrain beibehalten, zumal die Erfahrungen aus Sepang ausschließlich positiv sind. "Ich bin sehr zufrieden mit den Reifenmarkierungen im Rennen", so van de Grint. "Sie konnten von den Zuschauern gut erkannt werden, auch im Fernsehen, besonders gut bei den Onboardaufnahmen."

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