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Bei Webber macht sich erster Frust breit
Das hatte sich Mark Webber anders vorgestellt: Red Bull Racing ist nicht zuverlässig genug und sein Ex-Team Williams fährt ihm vor der Nase herum
(Motorsport-Total.com) - Mark Webber begab sich auf Glatteis, als er vor Saisonbeginn seinem Ex-Team Williams den sportlichen Totalabsturz prophezeite und sich froh darüber äußerte, gerade noch rechtzeitig den Absprung geschafft zu haben. Inzwischen sieht die Welt jedoch anders aus: Williams ist einigermaßen konkurrenzfähig, Red Bull Racing hingegen zu langsam und auch noch unzuverlässig.
Gestern in Bahrain schied Webber mit Getriebeschaden aus, doch schon zuvor hatte er Schwierigkeiten mit der Tankklappe, die wie schon beim Saisonauftakt in Australien seine Aerodynamik beeinflusste: "Im zweiten Stint war die Klappe offen - genau wie in Melbourne, genau wie seit dem ersten Tag mit diesem Auto", schimpfte der 30-Jährige. "Das ist mindestens frustrierend, kein gutes Resultat."
"Ob du in der ersten oder in der letzten Runde ausscheidest, das ist völlig egal, denn es ändert nichts am Resultat. Mir ist das einfach schon zu oft passiert", seufzte Webber. Immerhin erhielt er Rückendeckung von Teamchef Christian Horner: "Wir müssen diese Zuverlässigkeitsprobleme rasch aussortieren, denn das ist natürlich inakzeptabel."









