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Wird Ralf Schumacher eines Tages Teamchef?
Ralf Schumacher kann sich durchaus vorstellen, nach dem Ende seiner aktiven Karriere als Teamchef in der Formel 1 zu bleiben
(Motorsport-Total.com) - Während sein Bruder Michael gerade dementieren lassen hat, dass er als Teamchef in die Formel 1 zurückkehren könnte, zeigt Ralf Schumacher durchaus Interesse an einer solchen Rolle: Zwar denkt der 31-Jährige noch nicht an Rücktritt, doch wenn es einmal so weit ist, möchte er der Königsklasse des Motorsports in irgendeiner Form verbunden bleiben.
Entsprechende Tendenzen seien bereits vorhanden: "Ich erwische mich jetzt schon häufig dabei, wie ich aus der Sicht eines Teamchefs denke. Wer weiß, vielleicht ist das eines Tages was für mich", erklärte der Toyota-Pilot in einem Interview mit der 'Bild'-Zeitung. "Ich spreche viel mit Gerhard Berger und Niki Lauda, die sich im Formel-1-Geschäft klasse auskennen. Es gibt im Managementbereich einige interessante Aufgaben."

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Schumacher nach wie vor hoch motiviert
Momentan denkt Schumacher freilich noch nicht an Rücktritt, denn auch wenn sein neuer Toyota TF107 bei den Wintertests keinen allzu guten Eindruck gemacht hat und 2007 daher vermutlich wieder ohne Grand-Prix-Sieg verstreichen wird, mangelt es ihm nicht an Motivation. Im Gegenteil: In seiner neuen Rolle als einziger "Schumi" in der Formel 1 fühlt sich der Wahlösterreicher so wohl, dass er noch viele Jahre weitermachen möchte.
An ein etwaiges Karriereende verschwendet er daher "keinen Gedanken. Wenn mir das Fahren weiter so viel Spaß macht, bin ich auch in acht Jahren noch dabei. Ich kann heute sagen: Die Formel 1 macht mir so viel Spaß, dass ich nie mehr ohne sie leben möchte." Sollte der Deutsche tatsächlich auch noch in acht Jahren Formel 1 fahren, wäre er übrigens stattliche 39 - und damit sogar älter als sein Bruder Michael heute...
Geld spielt keine Rolle mehr
Zwanghaft an seinen Job klammern will sich Schumacher jedenfalls nicht. Was passiert, wenn du einmal lieber bei Frau und Kind sein möchtest als an der Rennstrecke, Ralf? "Dann ist Schluss, sofort", entgegnete er ohne zu zögern. "Sobald ich merke, dass ich nicht mehr hundertprozentig hinter dem Aufwand stehe, höre ich auf. Des Geldes wegen muss ich nicht mehr Formel 1 fahren, da bin ich aus dem Gröbsten raus."
Daher kann sich der Wahlösterreicher auch den Luxus leisten, nach dem Karriereende als Rennfahrer das zu machen, was er machen möchte - und sollte ihn die Formel 1 wider Erwarten doch nicht mehr reizen, stünde schon ein anderes Aufgabengebiet parat: "Das Thema Bootstechnik fasziniert mich. Ich habe auch schon Boote am Reißbrett entworfen. Vielleicht wird das etwas für meine Zukunft", meinte er abschließend.










