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Williams fiebert Saisonstart in der "Traumstadt" entgegen

14. März 2007 - 14:11 Uhr

Dass die Formel-1-Saison in diesem Jahr wieder in Australien beginnt, trifft sowohl bei Nico Rosberg als auch bei Alexander Wurz auf Gefallen

Alexander Wurz
Alexander Wurz schaute sich am Mittwoch den Kurs bei einem Spaziergang an
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nach einer enttäuschenden Saison 2006, die das Williams-Team am liebsten schon längst vergessen hätte, geht es für den britischen Rennstall an diesem Wochenende in das erste Rennen der Formel-1-Saison 2007.

Im Albert Park von Melbourne wird Nico Rosberg seine zweite Formel-1-Saison unter die Räder nehmen und Alexander Wurz feiert sein Comeback als Stammfahrer. Der neu ernannte Testfahrer Kazuki Nakajima wird am Freitag für das Team in der Testsession zum Einsatz kommen.

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Seit der Vorstellung des neuen FW29 hat das Team von Frank Williams an mehr als einem Dutzend Testtagen knapp unter 8.000 Testkilometer abgespult. Die Tatsache, dass man den Reifenpartner nicht wechseln musste, sieht man bei der Umstellung auf das Reifenmonopol in der Formel 1 ebenso als einen Vorteil an wie den Umstieg auf den Toyota RVX-07-Motor. In Melbourne wird erstmals eine überarbeitete Lackierung zum Einsatz kommen.


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"Es ist großartig, das erste Rennen des Jahres wieder in Melbourne auszutragen, das stellt immer einen guten Start in die Saison dar", so Nico Rosberg. "Die Zuschauer sind fabelhaft und das ist die Atmosphäre ebenfalls. Als Team sind wir entschlossen, in diesem Jahr einen Schritt nach vorn zu machen und etwas Konstanz in unsere Saison zu bringen. Wir hoffe aus diesem Grund auf einen guten Start in Australien."

"Australien ist ein großartiges Land und ich würde mehr gern von ihm sehen. Ich habe ein paar Tage in Sydney auf dem Weg nach Melbourne verbracht, um ein paar Sponsoren-Verpflichtungen von 'RBS' und 'Lenovo' nachzukommen. Sydney ist eine großartige Stadt und ich werde definitiv etwas Zeit hier verbringen, wenn ich das nächste Mal hier sein werde."

"Als temporärer Straßenkurs ist der Albert Park in vielerlei Hinsicht eine herausfordernde Streckle. Sie ist uneben und hat jede Menge Randsteine, weswegen man sehr präzise fahren muss. Sie hat eine Stop-and-go-Natur und liefert einem aus diesem Grund häufig unerwartete Ergebnisse."

"Melbourne ist sicherlich einer meiner Lieblingsorte im Kalender, denn hier ist die Atmosphäre so besonders, besonders da es das erste Rennen der Saison ist", so Alexander Wurz. "Die Strecke befindet sich genau im Herzen der Stadt, einer Stadt, die so aktiv und voller positiver Energie ist."

"Jedes Team kommt hier mit den größten Hoffnungen an - das erste Rennen ist immer aufregend, denn alle werden bald wissen, wo sie wirklich stehen. Der Albert Park befindet sich in der Mitte eines Parks im Zentrum von Melbourne, das alleine macht ihn zu einer schönen Strecke."

"Es gibt keine wirklich herausfordernden Teile, aber das bedeutet nicht, dass die Runde einfach ist. Um eine gute Balance zu finden und in der Lage zu sein, den sich ständig verändernden Streckenbedingungen zu folgen, ist in Wirklichkeit eine schwierige Angelegenheit."

"Als Fahrer ist es natürlich sehr wichtig, einen guten Rhythmus zu finden und nicht von den Unebenheiten auf dem Kurs von der Strecke geschickt zu werden. Das Überholen ist nicht einfach, was meiner Meinung nach angesichts von 22 Top-Klasse-Fahrern auf der Strecke in der heutigen Zeit normal ist."

"Das Gute am ersten Rennen ist die Vorahnung, in welcher Reihenfolge sich die Teams einsortieren werden und in diesem Jahr ist dies schwieriger vorherzusagen als jemals zuvor", so Sam Michael, Technischer Direktor des Williams-Teams.

"Zwei beträchtliche Veränderungen haben das Feld nivelliert - der Monopol-Reifenausrüster führt dazu, dass alle Teams mit Bridgestone-Reifen fahren werden, und die homologierte und Drehzahlbegrenzten Motoren bedeuten, dass alle Teams bis 19.000 Umdrehungen in der Minute drehen werden."

"Während der Wintertests hat es so ausgesehen, als hätten die neuen Regeln den erwünschten Effekt erzielt und die Startaufstellung dichter zusammen gebracht. Das macht den Ingenieuren das Leben schwerer, aber das ist gut für die Formel 1", so der Australier weiter.

"Melbourne ist ein Straßenkurs, der nur eine geringe Haftung bietet, da er normalerweise vom Straßenverkehr genutzt wird, der Verschmutzungen auf dem Asphalt hinterlässt. Dies bedeutet, dass die Haftungslevel sich im Verlauf des Wochenendes dramatisch verbessern werden, wenn Gummi von den Autos auf die Strecke gelegt wird."

"Der Kurs wird von langsamen und mittelschnellen Kurven dominiert, zudem gibt es ein paar Richtungswechsel bei hohen Geschwindigkeiten. Die Kühlung der Bremsen ist im Albert Park wichtig, aber es ist in Bezug auf die Belastung der Bremsen nicht der härteste Kurs."

"Die Boxenstopp-Strategie wird in diesem Jahr interessant sein, bedenkt man die anderen Reifen, das veränderte Speedlimit in der Boxengasse und die neue Regel, dass beide Spezifikationen der Reifen verwendet werden müssen. Die Wintertestfahrten sind vorbei und wir haben mehr als 18.000 Kilometer mit dem Toyota-Motor und dem neuen Getriebe getestet. Nun freuen wir uns auf das Rennen!"