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Williams enttäuscht über verpasstes Finale

17. März 2007 - 06:32 Uhr

Nico Rosberg (12.) und Alexander Wurz (15.) verpassten den Sprung in die Top 10 der Startaufstellung und zeigten sich darüber sehr enttäuscht

Nico Rosberg
Nico Rosberg wurde im ersten Qualifying 2007 deutlich unter Wert geschlagen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Bei den Wintertestfahrten war Williams eine der positiveren Überraschungen, auch noch gestern im Freien Training in Melbourne, doch im heutigen Qualifying fielen Nico Rosberg und Alexander Wurz entscheidend zurück: Zwar nahmen die beiden die erste Top-16-Hürde ohne Probleme, doch im zweiten 15-Minuten-Abschnitt machten sie keinen Stich mehr.

In Q1 sicherten sich Wurz und Rosberg die Positionen 13 und 16, in Q2 nisteten sie sich auf den Startplätzen zwölf und 15 ein - allerdings in umgekehrter Reihenfolge. Beide konnten das Potenzial ihres FW29 nicht ganz ausschöpfen, wären aber auch im Idealfall wohl kaum in den Top 10 gelandet. Kein Wunder also, dass nach der winterlichen Euphorie zunächst ein wenig Ernüchterung im Williams-Lager Einzug hielt.

"Es war schwierig, es heute hinzubekommen, denn das Auto rutschte ziemlich viel", schimpfte Rosberg. "Ich konnte nicht attackieren und machte einige Fehler. Schade, denn gerade jetzt sah es so aus, als würde unsere Arbeit langsam Früchte tragen. Der zwölfte Startplatz ist offensichtlich nicht das, was wir uns erhofft hatten, denn wir alle wollen uns gegenüber den Ergebnissen des Vorjahres unbedingt entscheidend verbessern."

"Ich muss sagen, es ist brutal."
Alexander Wurz

"Aus Fahrersicht interessant" war das Qualifying für Wurz beim Comeback: "Ich muss sagen, es ist brutal", so der Österreicher. "Natürlich bin ich enttäuscht darüber, die Top 10 verpasst zu haben, aber das wäre sehr schwierig gewesen, auch wenn ich in meinem letzten Run in Kurve 15 drei oder vier Zehntel durch einen Drift verlor. Gestern fuhren wir ein paar starke Longruns, daher ist das Rennen eine andere Geschichte, auch vom 15. Startplatz."

Technikchef Sam Michael fasste zusammen: "Das war eine enttäuschende Session, denn nach den Freien Trainings dachten wir, dass wir dafür schnell genug sein würden. Heute Nacht müssen wir uns die Daten ganz genau anschauen, damit wir im Rennen noch mehr aus den Autos herausholen können. Unser Hauptziel für morgen ist es, zuverlässig zu sein und zu schauen, ob wir vielleicht ein paar Punkte holen können."

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