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Williams: "Ich kann mich nie entspannen"

16. März 2007 - 05:17 Uhr

Der Teamchef weiß, dass diese Formel-1-Saison für sein Team besser laufen muss und freut sich, Alexander Wurz im Team zu haben

Dickie Stanford und Frank Williams
Dickie Stanford mit Frank Williams: Hoffen auf eine bessere Saison
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Das Williams-Team würde die vergangene Saison wohl am liebsten aus der Geschichte des Rennstalls streichen. Mit elf WM-Punkten belegte man in der Konstrukteurswertung den achten Rang - die schlechteste Vorstellung seit 1978. Der Williams-Cosworth war nur zu Saisonbeginn vom Speed her konkurrenzfähig, doch es mangelte die ganze Saison über an Zuverlässigkeit.

"So lange du nicht Ferrari bist, werden die meisten Teamchefs nicht zugeben, optimistisch zu sein", meint der Teamchef im Interview mit dem 'Independent'. "Sicherlich haben wir die Hoffnung, dass wir uns verbessern. Wir wissen, dass wir dies tun müssen, und ich denke, dass wir dies tun werden. Ich glaube, dass wir nun ein wesentlich seriöseres Rennfahrzeug haben."

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Der Brite glaubt, dass das Team mit dem neuen FW29 und Toyota-Motor im Heck dieses Jahr wieder auf das Podium fahren kann, so wie das dem Team seit dem ersten Sieg von Clay Regazzoni im Jahr 1979 bisher 112 Mal gelungen ist: "Aber das kann ich in sechs Monaten besser sagen."

Er und Teamanteilseigner Patrick Head können mit schlechten Ergebnissen bekanntlich nicht gut umgehen. Head bezeichnet Williams als "außergewöhnlichen Menschen", dank dessen Fähigkeiten und bedingungslosem Einsatz man das Team aufbauen konnte: "Ihn zu treffen ist für mich das Bedeutendste, was mir abgesehen von meiner Heirat in den vergangenen 35 Jahren passiert ist. Er hat mich von meinen eigenen technischen Dummheiten gerettet."

Williams gründete die Firma Frank Williams Racing Cars 1966 - im Alter von 24 Jahren. Sein Leben hat der heute 64-Jährige ganz dem Motorsport bewidmet - und das muss er auch tun: "Es gibt so viele Dinge, über die man sich Sorgen machen kann. Wird das Auto ins Ziel kommen, haben wir die richtige Benzinmenge an Bord, wann werden die anderen ihren ersten Stopp machen, wird das Auto am Start sauber losfahren, die erste Kurve überstehen? Eine Million Dinge können schief laufen. Ich kann mich nie entspannen."

Doch es gibt auch Dinge, die Frank Williams etwas Entspannung bringen, zum Beispiel die Tatsache, dass er Alexander Wurz an Bord hat: "Er ist ein Gentlemen, der viel Zeit jenen Leuten widmet, die das Auto designen und bauen. Es ist ein Vergnügen, ihn im Team zu haben. Technisch ist er von großem Nutzen. Er versteht Rennfahrzeuge."

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