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Vorsichtiger Massa tankte Selbstvertrauen

16. März 2007 - 08:36 Uhr

Den ersten Tag der Saison schloss der Brasilianer als Schnellster ab, doch Ferrari sei in Melbourne noch längst nicht am Ziel

Felipe Massa
Felipe Massa sieht Ferrari in Melbourne auf einem guten Weg
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Schon die Testergebnisse des Winters deuteten an, dass Ferrari das Team sein wird, das sich zumindest in den ersten Saisonrennen ein wenig absetzen kann. Der erste Trainingstag der Saison in Melbourne verdeutlichte die Vormachtstellung der "Roten". Doch auch nach der Tagesbestzeit übt sich Felipe Massa in Bescheidenheit.

"Es ist nur ein Freitag", erklärte er, wohlwissend, dass er in Australien zu den großen Favoriten zu zählen ist. "Ich habe ein gutes Auto und ein gutes Team, aber das Wichtigste ist es, sich auf das Qualifying und das Rennen vorzubereiten. Wir gehen in die richtige Richtung." Dass er dabei auch seinen neuen Teamkollegen Kimi Räikkönen im Griff hatte, beeindruckte ihn noch wenig.


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"Es ist wichtig, dass man sich vor allen anderen platziert", erklärte Massa, dessen Selbstbewusstsein momentan unüberwindbar erscheint. Er selbst würde nicht wetten wollen, wer am Samstag auf die Pole Position fährt, "aber ich hoffe, dass die Leute auf mich setzen und dann auch gewinnen werden."

Gegenüber Räikkönen habe er jedoch auch einen Erfahrungsvorsprung bezüglich der Arbeitsweisen bei Ferrari. "Von Jahr zu Jahr findet ja nur eine Weiterentwicklung statt", erklärte er. "In diesem Jahr wurde viel geändert, aber man ist weiter im selben Team. Man muss sich einfach an die Regeln für das Auto gewöhnen, in jedem Jahr müssen wir uns anpassen."

Neu ist für den Brasilianer auch die Abwesenheit von Michael Schumacher bei Ferrari, doch intern habe dieser Umstand nur wenige Auswirkungen. "Die Briefings sind wir vorher auch", so Massa. "Wir haben an der Art, wie wir arbeiten, nichts geändert, weder ich, noch die Fahrer oder das Team. Wir arbeiten zusammen, das muss man immer, wenn man erfolgreich sein will."

So wird man bei Ferrari auch gemeinsam daran arbeiten, dass beide Reifenmischungen von Bridgestone zufrieden stellend arbeiten. Gerade die weiche Mischung zeigte bereits nach einer Runde einen deutlichen Abfall. "Im Qualifying ist der weiche Reifen natürlich ein Vorteil, aber wir dürfen uns nicht nur auf das Qualifying vorbereiten, sondern auch für das Rennen."

"Wir müssen beide Reifen verwenden und daher beide Mischungen auf dem Auto zum Funktionieren bringen", fuhr er fort. "Zum jetzigen Zeitpunkt denke ich, dass wir hier eine ordentliche Arbeit abliefern können. Wir haben beide Reifen probiert und beide funktionierten recht gut - einer allerdings besser als der andere."