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Verzichtet Spyker in Malaysia auf Testfahrer-Einsatz?

26. März 2007 - 12:13 Uhr

Um die Stammfahrer mehr Erfahrung sammeln zu lassen, könnte das Spyker-Team den ursprünglichen Fahrer-Plan für Kuala Lumpur ändern

Christijan Albers
Albers wird froh sein, weitere Erfahrungen auf den neuen Reifen zu sammeln
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Die neue Freitags-Regelung mit zwei Mal anderthalb Stunden Freiem Training statt zwei Mal einer Stunde samt der Möglichkeit, einen anderen Motor zu verwenden als jenen, der zwei Rennwochenenden überstehen muss, ist ein Gewinn für die Zuschauer, denn sie sehen seit diesem Jahr wesentlich mehr Fahraction auf der Strecke.

Im Vergleich zu den vergangenen Jahren, als alle Teams bis auf die besten vier der Konstrukteurswertung des Vorjahres ein drittes Auto einsetzen durften, stehen jedoch nun Nachwuchstalente als Verlierer da.

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Bis auf das BMW Sauber F1 Team (Sebastian Vettel) und Williams-Toyota (Kazuki Nakajima) fuhren alle Teams in Melbourne am Freitag mit ihren Stammfahrern. Und auch das BMW Sauber F1 Team und Williams-Toyota ließen ihre Nachwuchstalente nur eine Stunde fahren.

Das Spyker-Team hatte ursprünglich vor, beim kommenden Rennen in Malaysia die Testfahrer Fairuz Fauzy und Giedo van der Garde im 1. Freien Training einzusetzen, doch diesen Plan wird man wohl ändern und stattdessen beide Stammfahrer ihre Runden drehen lassen.

Hierfür gibt es mehrere Gründe. Zum einen verzichten die Holländer darauf, in dieser Woche bei den Testfahrten auf derselben Strecke teilzunehmen. Um diesen Erfahrungs-Rückstand aufzuholen, sind die Stammfahrer besser geeignet als die Testpiloten, die über deutlich weniger Erfahrung verfügen.

Hinzu kommt die Tatsache, dass das Team ein großes Aerodynamik-Update für den F8-VII plant. Das Problem ist jedoch, dass die Teile so spät fertig werden, dass der Rennstall ohne Testerfahrung auf die Strecke gehen muss. Umso wichtiger ist es, dass die drei Trainingsstunden am Freitag optimal genutzt werden.

Wie 'autosport.com' berichtet, ist es aus diesem Grund wahrscheinlich, dass das Team auf die beiden Stammfahrer Adrian Sutil und Christijan Albers setzt, worüber sich vor allem der Holländer freuen dürfte, der zuletzt über Probleme bei der Umstellung auf die neuen Bridgestone-Reifen klagte.

"Es liegt nur an mir, ich bin derjenige, der sich an alles gewöhnen muss", so Albers am Montag auf der Internetseite des Teams. "Im Vergleich zum vergangenen Jahr wird mit diesen neuen Reifen ein anderer Fahrstil erfordert. Ich denke, dass sich die anderen vielleicht etwas schneller an sie angepasst haben."